Dienstag, 28. Juni 2016

[Rezension] Erbarmungslose Jagd von Dania Dicken

Von der Streifenpolizistin zur FBI-Agentin: Bei der Behavioral Analysis Unit in Quantico wähnt Sadie sich am Ziel. Der erste Fall in ihrem neuen Team führt sie nach Utah, wo seit Jahren immer wieder Tote in der Wüste gefunden werden. Alle Morde haben eins gemeinsam: Der Täter hat seine Opfer ausgesetzt, um gezielt Jagd auf sie zu machen. 
Die Ermittlungen sind in vollem Gange, als Sadie eine Hiobsbotschaft erreicht: Während der Verlegung in ein anderes Gefängnis ist ihrem Vater, dem berüchtigten Oregon Strangler, die Flucht gelungen. Ein vergessen geglaubter Alptraum holt sie ein …Quelle

Inzwischen atmete sie nur noch Staub. Er versteckte sich überall, war in jede Ritze ihrer Kleidung eingedrungen.



Der zweite Band reiht sich mit seinem Cover gut an den Vorgänger an, weil die Aufmachung sehr ähnlich ist.

Der Einstieg war wieder sehr spannend. Auch hier hat sich die Autorin entschieden mit einer Opfersequenz zu starten, die im Laufe des Buches immer wieder auftreten wird. Die Sequenzen haben mir gut gefallen und teilweise waren sie auch sehr beängstigend real dargestellt, sodass ich das Gefühl hatte, direkt bei den Opfern zu sein, mit ihnen zu leiden und mit zu fiebern. Neben den Opfern haben mir auch die Charaktere wieder gut gefallen, die sich im Laufe des Buches zu entwickeln beginnen.

Der zweite Teil ist allerdings nicht so rasant wie der erste Teil, sondern eher ruhiger. Ich finde es toll, dass wieder viel über die Polizeiarbeit von Sadie und ihren Kollegen berichtet wird und man "live" an ihrer Arbeit teilnehmen kann. Die Arbeit ist auch wie im ersten Teil wieder sehr authentisch und gut beschrieben.

Die Spannung war in diesem Teil sehr schwankend. Die Täter- und Opfersequenzen waren, wie schon oben benannt, sehr spannend, wenn auch nicht so ausgeschmückt wie im ersten Teil. Die Parte von Sadie, ihren Kollegen und Matt hingegen waren zum Teil langatmig, aber trotzdem interessant. Ich hätte mir hier ein wenig mehr Action gewünscht. Die steigende Spannung tritt dann aber ziemlich am Ende auf, bei dem die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht. Dort konnte ich noch einmal mitfiebern und tatsächlich hält die Autorin auch noch eine kleine Überraschung in der Hinterhand, die allerdings schon relativ früh in Erscheinung tritt. Wer Teil 1 gelesen hat, könnte sich vorstellen, um was es geht. Aber ich möchte nichts verraten.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch auch wieder gefallen und ich bin gespannt, wie es mit Sadie und Matt weitergeht.


Meine Bewertung
4,3 Sterne


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