Samstag, 27. Januar 2018

[Rezension] Calypso - Zwischen den Welten von Fabiola Nonn



Fabiola Nonn l Calypso - Zwischen den Welten l digi:tales l Fantasy l Band 1 l 246 Seiten l Kaufen* Werbung


Klappentext
Nachdem das Ökosystem auf weiten Teilen der Erdoberfläche kollabierte, suchten die Menschen unter Wasser Zuflucht. Noemi lebt mit ihrer Familie in einer der größten submarinen Städte: Calypso - benannt nach der Meeresgöttin und Herrscherin über das sagenumwobene Volk der Ondine. Seit sie denken kann, fühlt Noemi sich von der geheimnisvollen Tiefsee angezogen und versucht die Mythen des Meeres zu ergründen. Als sich dabei jedoch immer wieder tragische Unfälle ereignen, die schließlich sogar die Existenz der Stadt bedrohen, zieht Noemi die einzig mögliche Konsequenz und ergreift die Flucht. Auf sich allein gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie nicht nur ihrer wahren Herkunft, sondern auch ihrer großen Liebe näherbringt.

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Die Ondine glauben, dass Calypso bei der Geburt ihrer Tochter starb. In den Schatten der Verdammnis überlebte dieses Kind, genährt von unsterblichen Hass seiner Mutter auf die Menschen und das Volk der Ondine. 

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Ich muss gestehen, dass ich bislang wenige Bücher gelesen habe, die unter Wasser gespielt haben. Vielleicht sollte ich das nachholen. Fabiola hat eine wunderbare neue Welt erschaffen, die unter Wasser ihren Platz gefunden hat, da die Welt an der Oberfläche nicht bewohnbar ist. Ich habe mich direkt in ihren Schreibstil verliebt. Sie schreibt sehr bildlich und fesselnd. Anfangs muss ich gestehen, dass mich ihr Buch ein wenig an eine Dystopie anstatt an Fantasy erinnert hat und tatsächlich würde ich es beiden Genre zu ordnen, denn beide Anteile konnte ich vorfinden.

Als Protagonistin habe ich Noemi begleitet. Noemi war mir sehr sympathisch und mich hat ihr sehr eigenwilliger Kopf begeistert. Dabei hat Noemi nicht unbedingt das Leben, welches ich tauschen möchte. Sie hat keine Freunde und wird durch "Unfälle" noch mehr zum Außenseiter. Zu dem fühlt sie sich in Calypso wie eine Gefangene, da sie nur innerhalb der Kuppel im Wasser überleben kann. Daher ist ihr größter Wunsch, auf eins der Forschungsschiffe zu gelangen. Neben Noemi habe ich Jonaz kennengelernt. Leider hat er mir anfangs nicht unbedingt zugesagt, da seine kecke Art mich nicht begeistern konnte. Aber im Verlauf wurde er mir immer sympathischer, sodass er am Ende für mich nicht mehr fehlen durfte. Auch Ashek, der zum Volk der Ondinen gehört, hat es mir angetan. Es gab an sich keinen Charakter, der mir nicht gefallen hat oder nicht in die Geschichte gepasst hätte.

Die Idee hat mir gut gefallen. Wohin kann die Menschheit fliehen, wenn die Oberfläche nicht mehr bewohnbar sein kann? Genau. Innerhalb einer Kuppel unter dem Wasser. Die Idee finde ich genial, auch wenn sie ihre Schattenseiten hat. Fabiola hat ihre Idee sehr gut umgesetzt und es gab für mich keine Unstimmigkeiten. Ich war ab der ersten Seite von den Charakteren angetan und gefesselt. Sie bringt immer wieder neue Ideen ein, sodass die Geschichte vielfältig, aber nicht überladen wirkt. Zu dem wirkte die Geschichte wenig transparent auf mich. Also ich konnte selten voraussehen, was als nächstes passieren würde. Das hat mir sehr gut gefallen, da dies extrem zum Spannungsaufbau beigetragen hat.

Das Ende ist anders, als ich gedacht habe. So viel möchte ich dazu gar nicht sagen, da ich sonst spoilern würde. Allerdings macht es sehr neugierig auf den nächsten Teil, den ich bald lesen muss. Ich kann euch den Auftakt nur empfehlen.

Fazit
Mich konnte die Geschichte von Anfang an fesseln. Sie sticht nicht nur durch ihre tollen Charakteren heraus, sondern auch durch eine neue Welt, die mich begeistern konnte. Ich kann euch die Geschichte empfehlen!



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