Dienstag, 19. Dezember 2017

[Rezension] Der Orden der vergessenen Seelen: Das Erwachen von Jan UHlemann

Das Erwachen Ɩ Jan Uhlemann Ɩ Fantasy Ɩ Band 1 Ɩ 127 Seiten Ɩ 2,99€ Ɩ Kaufen *Werbung

Klappentext
Die angehende Studentin Barbara ist mehr für ihr freches Mundwerk als für ihre Leistungen bekannt. Doch als sie bei einem Raubüberfall einem überlegenen Gegner entkommt, merkt sie, dass sie offenbar übernatürliche Kräfte besitzt. Und da ist noch diese sonderbare Fremde, der sie durch die Nacht verfolgt ... Bald findet sie sich in einem uralten Konflikt zwischen zwei mysteriösen Geheimbünden wieder. Während sie ihre neu gewonnene Macht kontrollieren lernt, begibt sie sich in vergessene Bauwerke, lüftet ein überraschendes Geheimnis und wird schließlich vor eine schreckliche Wahl gestellt ... Quelle *Werbung

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Von wegen mysteriöse Kräfte. Beim Haus war ich unaufmerksam, das ist die einzige logische Erklärung. Und dass in so einer alten Hütte einmal eine Vase zerspringt, ist jetzt so ungewöhnlich auch nicht.
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Mich hat der Klappentext direkt angesprochen. Übernatürliche Kräfte? Mysteriöse? Klingt erst Mal spannend. Aber ob es das wirklich war, erzähle ich euch gleich. Der Schreibstil des Autors ist okay. Er schreibt auf leichtem Niveau, teils sehr umgangssprachlich, also gut angepasst an den Sprachstil Jugendlicher. Allerdings teils auch sehr holprig, sodass ich die Sätze teils zwei Mal lesen musste. Ich muss gestehen, dass ich mit der Protagonistin so gar nicht klar kam. Barbara ist gerade mit dem Abitur fertig, aber leider verhält sie sich nicht so. Eher hatte ich das Gefühl, dass ich es mit einem pubertierendem Teenie zu tun hatte. So stur und leider auch unsympathisch, kam ich leider nicht mit ihr klar. 

So leider auch mit der Geschichte an sich. Für mich war sie leider nichts neues. Ich hatte das Gefühl, dass ich schon zu oft Bücher gelesen habe, die genau in dieser Weise von statten gehen: Protagonistin, plötzlich etwas besonderes, bekommt magische Kräfte, auserwählt, muss sich von Familie trennen und Ende. Leider keine neue Idee und konnte mich leider nicht überzeugen. Auch die Spannung hielt sich teils sehr in Grenzen. Der Autor erzählt und lässt den Leser an den Gedanken der Protagonistin teilhaben. Allerdings sind dies teilweise zu lange Passagen, sodass ich mich nicht unterhalten gefühlt habe. Es gab wenige Momente, die mich wirklich packen konnten.



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