Samstag, 28. Oktober 2017

[Rezension] Crossroads von Jürgen Albers

Titel: Crossroads
Autor: Jürgen Albers
Genre: Krimi
Reihe: Ja, Band 1
Preis: Ebook 4,99€, Taschenbuch 15,99€
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Leseprobe

Klappentext
Norcott hatte das Gefühl, als öffne sich ein Abgrund zur Hölle. „Wer zum Teufel treibt denn so selbstsichere Spielchen mit uns?“ Sommer 1940: Für den erfahrenen Londoner Chief Inspector scheinen die beschaulichen Kanalinseln keine Herausforderung bereit zu halten. Aber kurz bevor die deutsche Wehrmacht an der französischen Küste auftaucht, verliert eine schöne junge Frau ihr Leben.
Auf einer kleinen Insel, abgeschnitten und besetzt vom Feind, muss Norcott erkennen, dass er es mit mehr als einem Gegner zu tun hat. Die Welt scheint voller Masken und auch im hellen Sommersonnenschein bleibt die entscheidende Frage: Hinter welche Maske steckt ein Freund, hinter welcher der Gegner? Quelle *Werbung

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»Sie ist erdrosselt worden, mit einem etwa 1 bis 1,5 Inch breiten, härterem Gewebe. Ich tippe auf einen Ledergürtel, dazu würden auch die feinen Abriebfasern passen, die ich gefunden habe. « [Jürgen Albers, Crossroads]
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Crossroads wurde mir als Überraschung vom Autor zugesendet. Vielen Dank dafür. Leider hat es etwas länger gedauert, bis ich es lesen konnte, da ich noch so viel anderes lesen musste. Das Cover gefällt mir wirklich gut und vermittelt direkt, dass es sich um einen Mordfall handeln muss. Ich bin erstaunt, welche düstere Atmosphäre der Autor erschaffen hat. Die Geschichte spielt auf einer Insel, die zu Großbritannien gehört. Da die Geschichte während dem zweiten Weltkrieg spielt ist die Atmosphäre zum Teil beklemmend und der Autor hat dies wirklich gut umgesetzt. Ebenso hat mir sein Schreibstil gefallen, der sehr angenehm zu lesen war und gut der damaligen Zeit angepasst.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Überwiegend durfte ich Chief Inspector Norcott begleiten, der auf die Kanalinseln versetzt wird. Der Charakter von Norcott ist gut ausgearbeitet und wirkt sehr glaubhaft, sodass ich ihm seine Handlungen vollkommen abnehmen konnte. Neben Norcott gab es den Handlungsstrang der Deutschen, die einen Vormarsch auf die Kanalinseln starten. Hier konnte ich klar erkennen, dass der Autor sich mit den geschichtlichen Hintergründen gut auseinandergesetzt hat.

Die Idee der Geschichte finde ich sehr interessant. Selten habe ich einen Krimi gelesen, in dem der zweite Weltkrieg und ein Mordfall eine Rolle spielen. Jedoch ist das Buch eher ruhig. Es gibt keine schaurig blutigen Handlungen, die einem schlecht werden lassen können. Viel mehr entwickelt sich die Handlung sehr langsam, bis am Ende alles ans Tageslicht gelangt. Ich muss gestehen, dass es mir teils zu langsam ging, da ich eher ein Fan von schnelleren und rasanteren Handlungen bin und doch war es wirklich interessant zu lesen. Ihr solltet aber auf jeden Fall das Interesse für die Thematik mitbringen, falls ihr Lust habt das Buch zu lesen. 

Fazit
Das Buch hat mir gut gefallen, auch wenn es mit teils zu langsam voranging. Die geschichtlichen Hintergründe wurden gut recherchiert und umgesetzt, sodass die Spannung überwiegend gegeben war. Falls ihr das Buch lesen möchtet, solltet ihr auf jeden Fall Interesse an der Geschichte Englands und Deutschlands haben, da diese einen großen Teil des Buches einnehmen. 



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