Samstag, 17. Juni 2017

[Geburtstagsmonat] Stefanie Bernadowitz - Die Welt von Peronya


Im dritten Beitrag des Tages möchte ich euch nun die wichtigsten Orte meines Romans „Peronya“ vorstellen.




Die Königsburg/Regart:
Regart ist seit jeher die schillernde Hauptstadt des Königsreichs Peronya und das Machtzentrum der Monarchen. Vor der Thronbesteigung des grausamen Königs Karol Jarvas war es der Sitz der Herrscherfamilie Regano, von denen sich auch der Name der Ortschaft ableitet.  
Im Zentrum der ebenerdigen Stadt ragt die steinerne Königsburg empor, welche schon aus weiter Ferne zu sehen ist. Es gibt viele große und kleine Gassen, Handwerksstuben, Tavernen, sowie eine gewaltige Stadtmauer, die Tag und Nacht bemannt ist. Vor allem an den regelmäßig abgehaltenen Markttagen kann es sehr voll in den Straßen werden. Die Pracht Regarts, das seit dem Herrschaftsantritt von Karol nur noch als „Königsburg“ bezeichnet wird, zeigt sich vor allem dann, wenn der gesamte Adel des Landes für Turniere und Wettkämpfe eintrifft, die auf der großen Turnierwiese abgehalten werden.



Die goldene Stadt:
Die Hauptstadt des Wüstenlandes Oltah gilt als schönster Ort der Welt und hat diesen Namen wahrlich nicht grundlos. Die meisten Bewohner sind wohlhabend, und der Überfluss an Gold wird gern zur Schau gestellt. Ein Großteil der Dächer, Fenster und Türen ist mit Gold verziert, Straßen und sogar schmale Nebengassen mit Marmorsteinen gepflastert. Nicht weniger als drei dicke Stadtmauern frieden den Herrschaftssitz der Sultane ein. 
Zahllose Grünflächen und Sitzgelegenheiten machen die goldene Stadt zur unvergesslichen Augenweide für Reisende, doch nichts kommt an den Anblick des gigantischen Palastes heran, wo seit Jahrhunderten die Sultane leben und regieren.
Das Bauwerk besteht aus vielen kleinen Türmen, die zu einem Gebäude verschmelzen und über goldene Kuppeldächer verfügen.



Der Tempel der Magier:
Der offizielle Sitz des Magierordens wurde auf einer Lichtung im westlichen Wald erbaut und dient als das spirituelle Zentrum des Glaubens. Einem Magier wird überall auf der Welt großer Respekt entgegengebracht, denn er gilt als gesegnet. 
Der Anführer dieses Ordens ist der sogenannte Siegelträger, welcher als höchste, spirituelle Instanz angesehen wird und sogar über den großen Herrschern steht. 
Das Haupthaus der Tempelanlage ist ein weißes, rundes Gebäude mit Kuppeldach. Rechts und links davon ragen hohe Türme auf. Im Mittelpunkt des Hofes steht ein Springbrunnen, es gibt zahllose Beete und schmale, einstöckige Nebengebäude, in welchen die Jungmagier während ihrer Ausbildung unterkommen. Am Ende des Hofes befindet sich ein einzelner runder Turm, der seit Jahrhunderten von den Magiern aus dem mächtigen Adelsgeschlecht der Avons bewohnt wird.



Salgart:
Die große, bedeutende Küstenburg ist der Stammsitz der ritterlichen Familie Avon. Die große Feste wurde auf dem Gipfel einer hohen Klippe errichtet. 
Der Wohnturm wird von einer runden, hohen Mauer eingefriedet. Im Inneren des Burghofes gibt es eine Schmiede, ein Waffenlager und Platz für die Pferde. Etwa zweihundert Meter von der Festung entfernt erhebt sich die Stadt Salgart, welche auf der ganzen Welt für den Fischfang und die Schmiedekunst gerühmt wird. 
Unterhalb der Klippe erkennt man die mit Algen bewachsenen Stege und Anleger, an denen die zahllosen Fischerboote festgemacht sind. 
Aufgrund der Nähe zum Meer ist die Luft in Salgart sehr salzig und das Wetter unbeständig. 



Ostgart:
Ostgart ist die einzige Stadt in Peronya, welche sowohl eine Mauer als auch einen tiefen Burggraben zur Verteidigung vorweisen kann. Von der Zugbrücke und dem Torhaus aus führt eine lange, gepflasterte Straße bis direkt vor die Stufen zum ritterlichen Wohnturm der Familie Tavoni, die die Stadt verwaltet.
Im Burghof fällt das Auge eines jeden Besuchers zuerst auf die gigantische Statue im Zentrum, welche das ehrfurchtgebietende Abbild des tyrannischen Königs Karol zeigt. 
Die meisten Städter arbeiten als Holzfäller oder Jäger, denn im angrenzenden Silberwald gibt es Bäume und Wild im Überfluss.



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