Mittwoch, 17. Mai 2017

[Rezension] In den Tiefen der Ewigkeit von Isa Day

Jahrelang strich die Magie der Geister durch die weiten Wälder Erriadas und liess die Herzen der jungen Menschen vor Furcht erstarren – bis Joshi die Wahrheit erkannte.
Die Kinder der Arrya haben sich in ihren Feinden getäuscht und bitter für diesen Irrtum bezahlt. Joshi und sein Bruder Marcin brechen auf zur Burg der Geister, um das Schicksal ihres Volkes in die Hände der fremdartigen Wesen zu legen und vielleicht ihre Heimat vor dem Untergang zu bewahren. Dabei ist beiden klar, dass sie eher den Tod als Vergebung finden werden.
Für den siebzehnjährigen Joshi ist es eine Entscheidung zwischen früher und später. Die schwere Krankheit, gegen die er schon so lange kämpft, hat gesiegt und wie seiner Heimat bleibt ihm nur wenig Zeit. Doch das dem Untergang geweihte Land verbirgt noch viele Geheimnisse und auch Joshis Schicksal ist längst nicht so klar, wie es zunächst scheint.
Selbst als schon der Feuerregen die einst prachtvollen Wälder brennen lässt, verfolgt er weiter sein Ziel, die Heimat zu retten – wenn es sein muss bis in die Tiefen der Ewigkeit, wo die Schöpfer Erriadas noch immer schlafen sollen. Hoffnung gibt ihm, dass der Feind seine böse Macht nun auf ihn konzentriert, nachdem sein Einfluss über die meisten anderen Jugendlichen gebrochen ist. Und selbst todkrank ist Joshi durch seine einzigartige Magie alles andere als hilflos.
Doch vielleicht ist genau diese Magie der Grund für den furchtbaren Konflikt, der in einer fernen Vergangenheit weit ausserhalb Erriadas begann und Joshis Lebensweg mit der Zukunft des gesamten Weltengefüges verknüpft. Quelle


Das sterbende Land schien den Atem anzuhalten. Ein warmer toter Wind strich durch die zerzausten Wälder.


Band 2 schließt nahtlos an den ersten Teil der Reihe an und sticht durch sein interessantes Cover hervor. Die Farben stehen in einem sehr starken Kontrast zur Schwarz und sind dadurch ein Hingucker. 

Der Schreibstil ist wie im ersten Teil sehr flüssig und gut zu verstehen. Wieder konnte ich mir die Umgebung und die Charaktere gut vorstellen. Durch den ersten Tel wusste ich bereits, welcher Name zu welchem Charakter gehört. Sehr schön war, dass nun auch die Geister mehr hervorgehoben wurden und ich mehr über sie erfahren durfte. 

Der zweite Teil hat einiges zu bieten und spannungsmäßig hat er mir noch etwas besser gefallen, als der erste Teil. Es gab wenige Momente in denen ich mir gewünscht habe, dass es schneller voran geht. Aber genau diese Schnelligkeit hat mich teilweise etwas gestört. Auf der einen Seite hat sie mir ein paar Mal gefehlt, auf der anderen Seite sind viele der Ereignisse für mich zu schnell erzählt worden und ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. 

Generell gefällt mir die Geschichte immer noch gut, da sie sich ein wenig von den anderen Fantasygeschichten abhebt. Ich bin gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht. 


Meine Bewertung

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