Mittwoch, 15. Februar 2017

[Rezension] Erdsängerin von Marlies Lüer

Einst schmiedete Midirs Sohn, ein in Schottland gestrandeter Anderwelt-Elb, ein Zeremonialschwert für einen verbotenen Zweck. Diese Tat hat hundert Jahre später großen Einfluss auf das Leben von Tibby, der an ihrem 18. Geburtstag eine alte Holzkiste zugespielt wird, randvoll mit bezaubernd schönen Relikten, die ihre Ahnfrau an sie vererbt hat.
Nicht nur, dass ein Tagebuch von einem Familiengeheimnis spricht – als die Nacht hereinbricht, hat Tibby eine machtvolle Vision eines Schwertes, um dessen Griff sich ein kleiner, rotglühender Drache windet. Ein hypnotischer Sog geht von ihm aus und ruft sie in die Highlands. Sie macht sich auf nach Schottland, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu ergründen. Quelle


Ich stehe am offenen Fenster und blicke ins Tal hinab. Vögel kündigen vielstimmig den Aufgang der Sonne an.



Mit Erdsängerin geht es in den zweiten Band der Midir Saga. Dieser baut nicht direkt auf den ersten Band auf. Vielmehr befindet sich die Geschichte viel weiter in der Zukunft. Charaktere, die bereits aus dem ersten Teil bekannt sind, finden nur selten ihren Weg in das Buch.

Tibby wird im Verlauf des Buches 18 Jahre alt. Sie hatte es bislang nicht leicht im Leben, denn ihre Mutter beschäftigt sich lieber mit ihrem viel jüngeren Lover, als mit ihr. Als sie die Holzkiste erhält, ändert sich ihr Leben jedoch ziemlich drastisch. Tibby mochte ich sehr gerne. Ich habe sie gerne auf ihrer Reise begleitet und an vielen Stellen mit ihr mitgefiebert.

Ein wenig gefehlt hat mir die fiktive Welt und ihre vielfältigen Charaktere und Wesen aus Band 1. Zwar findet die Magie und Fantasy auch im zweiten Teil ihren Weg über Tibby in die Welt, doch war ich enttäuscht, dass es nur so wenig war. Ich hätte mir einfach mehr gewünscht.

Spannungsmäßig konnte der zweite Teil dem ersten leider auch nicht das Wasser reichen. Es gab einige Stellen, die sich für mich gezogen haben. Andere waren wirklich spannend, sodass ich das Buch doch mit gemischten Gefühlen beendet hatte.

Ich bin trotzdem gespannt auf Band 3 und hoffe, dass er mich wieder so umhauen kann wie der erste Band.


Mein Fazit
Leider kann der zweite Band dem ersten bei weitem nicht das Wasser reichen. Durch nur geringe Fantasyelemente und der nicht immer gegebenen Spannung, bin ich diesmal ein wenig enttäuscht.



Meine Bewertung

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