Sonntag, 25. Dezember 2016

[Rezension] Der Tod des Florian C. Booktian von Florian C. Booktian


Für die Detectives Milten und Percy sollte es ein Routineeinsatz sein: Verhindert den Diebstahl der neuen Booktian-Bücher. Doch es kommt zu einer Schießerei, bei der eine Frau getötet wird. Am nächsten Tag taucht eine grotesk entstellte Leiche auf, die mehr Fragen beantwortet, als sie aufwirft. Als die beiden endlich auf Booktian persönlich treffen, stirbt der berühmte Autor und alle Anzeichen deuten auf die Frau, die Milten kurz zuvor erschossen hat.
Aber wie ist so etwas überhaupt möglich? Wer steckt hinter dem Tod des berühmten Autors und warum musste er sterben? Quelle

Sonia Kealy war gleichermaßen wütend wie enttäuscht und der Nächstbeste, der ihr über den Weg lief, würde all ihre Frustration zu spüren bekommen. Irgendjemand lief Gefahr, einen katastrophalen und letzten Tag zu erleben.

Das Cover
Das Cover ist in Ordnung. Mir gefällt es nur so mittelmäßig, weil mir persönlich die Schrift zu groß ist und zu sehr im Vordergrund steht.

Der Schreibstil
Ich hatte diesmal ein wenig Schwierigkeiten bis ich mich an den Schreibstil des Autors gewöhnt und in das Buch gefunden hatte. Aber als ich diese Hürde überwunden hatte, war es flüssig zu lesen.

Die Charaktere
Die Charaktere konnten mich diesmal leider gar nicht überzeugen. Wo ich im ersten Teil Milten noch sehr sympathisch war, hatte selbst er mich im zweiten Teil sehr genervt. Mir persönlich war er sehr unsympathisch. Seine Art, wie er sich verhält und wie er geredet hat, konnten mich diesmal nicht erzeugen. Percy war mir schon im ersten Teil nicht super sympathisch und meine Einstellung hat sich nun auch nicht geändert. Auch hier ist es eher ins Negative gerutscht, da ich seine Kommentare zum Teil sehr fragwürdig fand. Das Einzige, was mir wirklich gut gefallen hatte, waren die Dialoge zwischen den beiden, die zum Teil wirklich witzig waren. Sonia, die oben im ersten Satz bereits erwähnt wurde, ist mir zum Teil ein Rätsel geblieben. Ich hatte lange gebraucht, um zu verstehen, was sie ist und wie alles funktioniert.

Der Einstieg
Der Einstieg ist gut gelungen. Ich durfte erst Sonia kennenlernen und mir wurde direkt bewusst, dass mit ihr nicht gut Kirschen zu essen ist.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Idee hat mir wieder gut gefallen und ich habe bisher nichts Ähnliches gelesen. Allerdings ist es für mich diesmal an einigen Kleinigkeiten gescheitert, wodurch der zweite Teil wesentlich schwächer ist, als der erste. Der Spannungsbogen konnte dieses Mal nicht dauerhaft im oberen Bereich gehalten werden. Durch einige Handlungen und Dialoge zog sich die Geschichte an vielen Stellen und mich hat das Buch leider diesmal wenig fesseln können. Durch die bereits kurz beschriebene Art der Charaktere, ist für mich auch die Liebenswürdigkeit der Geschichte verloren gegangen. Mir waren die Charaktere einfach zu taff und nicht passend als Polizisten, auch wenn es in einer fiktiven Welt spielt.

Das Ende
Am Ende klären sich alle Frage und das Buch ist wieder in sich abgeschlossen. Jedoch lässt es auch darauf schließen, dass es noch einen weiteren Teil geben wird, denn das Ende hält noch eine kleine Überraschung bereit.

Mein Fazit
Leider konnte mich der Autor diesmal nicht überzeugen. Die Charaktere waren mir zu anstrengend und unsympathisch und auch der Spannungsbogen konnte nicht die ganze Zeit über oben gehalten werden.

Meine Bewertung
3,2 Sterne

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