Donnerstag, 24. November 2016

[Rezension] Die Melderin von Michael G. Spitzer

Dan hat ihre Flucht schwer verletzt überlebt und findet zusammen mit Jonas Zuflucht in einer verlassenen Hütte. Als sie begreift, dass sie sich nicht ewig verstecken kann, hilft ihr Mick, sich der Regierung einigermaßen gefahrlos zu offenbaren. Sehr schnell erkennt Dan, dass ihre Erlebnisse nur die Spitze eines Eisbergs der politischen Machenschaften im restlichen Europa sind. Sie muss Entscheidungen treffen, die teilweise weit über ihr eigenes Leben hinausgehen und sich Menschen anvertrauen, denen sie nicht vertrauen kann. Quelle

Das kleine Haus, das Mick schon lange vor der Säuberung für uns gefunden hat, liegt am Hand des höchsten Hügels in der Umgebung. Er muss unsere mögliche Flucht schon vorausgeahnt, oder zumindest erhofft haben.


Das Cover und der Klappentext
Das Cover ist wieder schön und professionell gestaltet. Hier sieht man Dan vor einem großen Gebäude, das vermutlich zu Dublin gehört. Der Klappentext verrät nicht zu viel und nicht zu wenig.

Der Schreibstil
Der Schreibstil des Autors hat sich hingegen zum ersten Teil verbessert. Er ist flüssiger und lockerer geworden und noch bildlicher. Mir gefällt er gut und er konnte mich in die Welt von Dan und Jonas entführen.

Die Charaktere
Im zweiten Teil bin ich auf die alten Charaktere getroffen. Also auf Dan, Jonas und Mick. Dan hat eine starke Entwicklung zu einem sehr starken Charakter durch gemacht. Nicht nur strategisch und kognitiv, sondern auch körperlich steckt sie den ein oder anderen Gegner weg. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass sie mir manchmal schon zu zickig geworden ist. Aber witziger Weise merkt sie das selbst. Jonas mochte ich in diesem Teil wieder sehr gerne und er ist mittlerweile mein Lieblingscharakter. Seine sehr liebevolle und immer helfende Art mag ich sehr gerne. Aus Mick werde ich mal mehr mal weniger schlau. Und im Laufe des Buches wird er mir sehr unsympathisch.

Der Einstieg
Der Einstieg ist diesmal sehr sanft. Die Lage hat sich etwas beruhigt und Dan und Jonas kommen selbst auch etwas zur Ruhe. Den Einstieg finde ich gut gewählt, da er nach dem turbulenten Ende des ersten Bands erst einmal für ein Runterkommen sorgt und einige Fragen geklärt werden.

Die Spannung, Handlung und Idee
Der zweite Teil ist wesentlich ruhiger, aber dennoch nicht unspannend. Der Autor sorgt dafür, dass Charaktere und Leser aufgeklärt werden über die Geschehnisse in der Welt. Die Lage wird wesentlich verzwickter und komplizierter und es müssen Entscheidungen getroffen werden, die erhebliche Konsequenzen haben können. Bis ca. zur Hälfte des Buches ist die Spannung mittelmäßig, hinsichtlich rasanter Ereignisse. Das tut der Geschichte aber auch diesmal keinen Abbruch. neben den interessanten Fakten und den neuen Erkenntnissen, gibt der Autor dem Leser diesmal die Möglichkeit, selbst mit zu kombinieren, welcher Charakter gute und welcher schlechte Absichten hat.

Das Ende
Mit dem Ende bin ich diesmal ganz und gar nicht einverstanden. Was soll das? Warum dieser fiese Cliffhanger? Und dann dauert es auch noch bis Band 3 kommt. Das Ende, muss ich sagen, ist diesmal wahnsinnig spannend und nicht voraussehbar. Ich hatte zwar im Laufe des Buches mal eine Vorahnung, die dann aber wieder verworfen wurde. Und dann kommt das Ende und macht alles zu Nichte.

Mein Fazit
Eine gelungene Fortsetzung, die diesmal wesentlich ruhiger , aber trotzdem spannend ist. Die Charaktere entwickeln sich weiter und der Autor lässt das Buch mit einen fiesen Cliffhanger enden, der mich einfach nur fassungslos dastehen lässt. Ich bin extrem gespannt, wie es weiter geht!

Meine Bewertung
4,3 Sterne



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