Mittwoch, 16. November 2016

[Rezension] Die Legenden der Alaburg von Greg Walters


Erneut bricht Krieg zwischen den Völkern aus. Der Friede Razuklans ist in ernster Gefahr und damit das Leben aller bedroht. Während sich der Blick der Verteidiger des Friedens sorgenvoll Richtung Norden wendet, wo kriegerische Orkrotten Zwergendörfer überfallen, wird die eigentliche Gefahr übersehen: Der unbekannte schwarze Magier, der Sefal – Leiks Heimatdorf – überfallen hatte und nur unter Zuhilfenahme aller Kräfte vertrieben werden konnte. Denn das Böse wartet nur auf seine Chance und Leik scheint für ihn noch immer von besonderem Interesse zu sein.
So geraten er und seine Freunde mitten hinein in den Kampf um Razuklan und werden dabei zu Legenden… Quelle

Leik hetzte durch den engen, dunklen Tunnel. Er war völlig durchgeschwitzt.


Das Cover und der Klappentext
Das Cover ist auch diesmal wieder sehr düster. Ich finde, dass es durch seine Aufmachung neugierig auf den Inhalt macht. Der Klappentext machte mich dann endgültig neugierig. Der letzte Teil ließ schon erwarten, dass es spannend weitergeht, aber das, was im Klappentext letztendlich beschrieben wird, hört sich extrem spannend an.

Der Schreibstil
In diesem Teil war deutlich zu erkennen, dass der Autor an seinen Büchern wächst. Der Schreibstil hat sich hingegen zu Teil 1 noch einmal verbessert. Er ist flüssig zu lesen und lädt den Leser dazu ein, sich in eine andere Welt zu träumen. Ich konnte mich auch diesmal komplett auf die Geschichte einlassen und hatte das Gefühl, dass ich bei Leik und seinen Freunden als 5tes Mitglied dabei bin.

Die Charaktere
Die Charaktere entwickeln sich in diesem Teil weiter. Nicht nur Leik lernt weiterhin mit seiner Fähigkeit umzugehen, sondern auch seine drei Freunde werden immer besser. Zu dem kristallisieren sich bei einigen Charakterzügen heraus, die ich so nicht erwartet hätte. Ich finde es sehr schön, dass der Autor ihnen mehr Autorität und Tiefe verleiht, als dass sie es schon im ersten Teil hatten.

Der Einstieg
Es sind Semesterferien und Leik und seine Freunde sind bei Morlâ untergekommen. Schon dort wird deutlich, dass den Leser viel Spannung erwarten wird, denn gerade das erste Kapitel hat mich sehr neugierig gemacht. Den Einstieg finde ich nach der turbulenten Reise aus dem letzten Teil sehr gut gelungen, da ich mich erst einmal wieder rein finden konnte.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Idee des Autors finde ich immer noch grandios. Auch wenn es einige Parallelen zu Harry Potter gibt, ist es doch kein Abklatsch von diesem. Tatsächlich nimmt der Autor in diesem Teil mehr Abstand zu dem anderen Buch, was mir wiederum sehr gut gefällt. Die Spannung stieg diesmal sehr an. Der Anfang war eher mittelmäßig spannend, was darauf zurückzuführen ist, dass die Charaktere sich erst einmal wieder an der Universität einfinden, viel besprechen und natürlich auch zu ihren Vorlesungen gehen müssen. Leider hat mir tatsächlich hier ein wenig die Spannung gefehlt. Aber trotzdem ließ sich der Anfang auch sehr gut lesen und diente dazu, den Leser auf den neusten Stand zu bringen. Ab ca. der Mitte nimmt die Spannung jedoch stark zu. Es gibt einige Ereignisse, die analysiert werden müssen oder die vier Helden dazu animieren, zu zeigenm was sie können. Und natürlich erwartet sie wieder eine Herausforderung, die sie bis an ihre Grenzen bringen wird.

Das Ende
Den großen Showdown hat sich der Autor wieder bis zum Ende aufgehoben. Von der anfänglichen Sanftheit der Geschichte war nichts mehr zu spüren. Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen und  der Autor hat es geschafft, mich bis zum letzten Satz zu fesseln, da der Ausgang der Geschichte nicht ersichtlich war.

Mein Fazit
Eine weitere spannende Geschichte rund um den Farbseher Leik und seine Freunde, die nach und nach Fahrt aufnimmt. Durch die nicht vorhersehbaren Handlungen und Ereignisse, konnte mich die Geschichte bis zum Ende fesseln. Ihr solltet aber auf jeden Fall Band 1 gelesen haben, um den zweiten Teil zu verstehen. Band 3 kommt erst Mitte nächsten Jahres raus. Es heißt also warten!

Meine Bewertung
4,6 Sterne


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