Dienstag, 16. August 2016

Bücher, zu denen ich eine andere Meinung habe, als die Mehrheit auf Amazon..

Hallo ihr Lieben :)
Kennt ihr das auch? Ihr lest ein Buch.. habt gesehen, dass das Buch überwiegend gute Bewertungen hat und ihr denkt euch What the Fuck? Genau so geht's mir tatsächlich und ich frage mich dann immer, ob's an meinem Buchgeschmack liegt oder ob da vielleicht auch gutgemeinte Bewertungen drunter sind? Ich hab euch mal ein paar dieser Bücher aufgelistet. Wenn ihr auf die Überschriften der Bücher klickt, kommt ihr zu meiner Rezension. :)
(Aktueller Stand vom 11.08.2016)

Delaria von L. - J. Pyka
Laut den meisten Rezensenten ist das Buch spannend, mit tollen Charakteren und einer guten Handlung. Mit der Handlung kann ich konform gehen. Bei den Charakteren und der Spannung stimme ich leider überhaupt nicht über ein. Ich hab selten so unsympathische Charaktere getroffen, denen es an Empathie und Nettigkeit fehlt und das durch die Bank weg. Des Weiteren kam einfach keine Spannung auf.










Reset von Jens Bühler
Als ich das Buch gelesen habe, war das Cover noch nicht so schön. Mittlerweile finde ich es eigentlich ganz cool. Krass ist hier auch die Bewertungsanzahl von 251 Rezensionen und einer Durchschnittsbewertung von 4,5 Sterne. Ich habe dem Buch 3,2 Sterne gegeben, da das Buch für mich an vielen Stellen sehr unverständlich durch viele Militärische Sprache war und auch das Ende war einfach mega unbefriedigend und es gibt keine Fortsetzung.







Die Auslese von Joelle Charbonneau
Ganz ehrlich? Ich liebe diese Reihe. Ich mag die Protagonisten und die Idee um das Buch. Mit einer Durchschnittsbewertung von 3,5 bis 4,5 Sterne auf Amazon wird das Buch als Abklatsch von die Tribute von Panem bezeichnet. Da ich diese Reihe nicht kenne, ist es mir relativ egal. Des Weiteren wird von flachen Charakteren und einer vorhersehbaren Handlung gesprochen. Das empfinde ich zum Beispiel gar nicht so.










Sherman's End von C. R. Schmidt
Ich glaub mit dieser Bewertungen hatte ich es mir mit dem Verlag versaut. Danach hab ich keine Antworten mehr von ihnen bekommen. Mit meinen 3 Sternen liege ich immer noch weit unter dem Durchschnitt der Bewertungen. Mein Problem lag überwiegend im Schreibstil des Autoren, der sehr, wie soll ich sagen, vulgär war und zum Teil die Spannung gefehlt hatte, da das Buch sehr vorhersehbar war. Andere Meinungen dazu sind allerdings, dass es tolle Charaktere gab und dass sie viel Spaß an dem Buch hatten.






Zwei Seiten einer Mauer von Alexander Stapper
Puh das Buch hab ich erst vor kurzem gelesen und es bekam von mir 2,4 Sterne. Leider lässt der Klappentext darauf schließen, dass man hier eine tolle Zombiegeschichte präsentiert bekommt. Aber leider weitgefehlt. Die sogenannten Infizierten haben so gut wie keinen Auftritt und auch am Ende des Buches bleiben viele Fragen ungeklärt und es ist unklar, ob es eine Fortsetzung geben wird. Andere Rezensenten beschreiben das Buch als sehr spannend, tolle Charaktere und mit Appell. Übrigens wurde mir vom Autoren gesagt, dass ich sein Buch nicht verstanden habe. Allerdings ging es nicht nur mir so. ;)





Die Eden-Seuche von David VanDyke
Die Charaktere haben mir gut gefallen, waren sympathisch und gut ausgearbeitet. Die Spannung habe ich leider vergeblich gesucht und das Buch hat mich oftmals sehr verwirrt und viele Dinge wurden mir bis zum Ende hin nicht klar. Andere Rezensenten waren in den Punkten komplett vom Gegenteil überzeugt.













Lysitheas Erbe von Simone Müller
Hier sehe ich, dass ich drei Sterne vergeben habe. Damals war ich noch nicht ganz so kritisch. Diese Geschichte hatte leider eine sehr nervige Protagonistin, die absolut unsympathisch ist und leider ist die Geschichte an vielen Stellen auch nicht gut durchdacht, wodurch Logikfehler entstanden sind. Andere beschreiben das Buch als sehr spannend, mit tollen Charakteren.










Das Eulenrätsel von Ghila Pan
Verwirrend, fantastisch, wundervoll. Das liest man, wenn sich ein paar Rezensionen durchliest. Fantastisch fand ich das Buch nicht. Verwirrend war es alle mal. Gefühlte 100 Charaktere laufen einem im Buch über den Weg, jeder tickt anders, jeder will was anderes. Verwirrung eindeutig vorprogrammiert. Da ich irgendwann gar nicht mehr wusste, wer eigentlich wer ist, hab ich irgendwann abgeschaltet. Am Ende gab's auch noch mal einen Cut, der keinen Sinn machte. Ich dachte sogar, dass was vergessen worden ist. Aber nein.. Alles richtig.







Das waren jetzt Mal einige Bücher, zu denen ich eine andere Meinung habe als der Rest. Beim Zusammenstellen ist mir aufgefallen, dass ich doch sehr kritisch mit den Büchern bin. Aber ich lege zum Beispiel viel Wert auf Spannung und tolle Charaktere. :) Und ihr so?




Kommentare:

  1. Guten Morgen,

    das Buch "Das Eulenrätsel" fand ich auch furchtbar! Ich habe auch bis zum Schluss nicht verstanden, ob die gute Frau sich die Charaktere nun einbildet und Selbstgespräche führt oder ob die wirklich existierten. Es waren einfach zu viele Charaktere, dass der "Heinz" plötzlich schwul war, fand ich absolut nicht nachvollziehbar und auch sonst kam ich selten so richtig mit. Ich habe immer auf den großen Aha-Effekt gewartet, aber der kam leider nicht :-( .

    Die anderen Bücher kenne ich teilweise gar nicht, teilweise nur durch Werbung. Mir geht es aber auch ab und an so, dass ich den Hype um die Bücher nicht verstehen kann. Zum Beispiel die "Göttlich Verdammt"-Reihe. Der erste Teil ging noch, durch den zweiten habe ich mich noch durchgequält, den dritten habe ich abgebrochen. Mir haben diese Bücher leider gar nicht zugesagt, aber die meisten Leser finden sie gut. Aber jedes Buch ist eben Geschmackssache, keiner kann alles gut finden :-)

    LG
    Kata

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    1. Ja so ging es mir bei Eulenrätsel auch so. Leider hat mir die Autorin auch nie mehr geantwortet. Das fand ich ein wenig Schade..

      Stimmt. Über die Reihe hab ich viel gutes gehört. Gelesen hab ich sie allerdings auch noch nicht. Zum Glück haben wir alle einen anderen Geschmack, sonst gäb es bestimmt Autoren, die arbeitslos wären. ;)

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  2. Das sind ja größtenteils unbekannte oder Indie-Bücher und das würde ich wohl damit erklären, dass viele sich denken "die muss man unterstützen" und sich deshalb nicht trauen, eine schlechte Bewertung zu vergeben. Oft sind das leider auch Bekannte oder Freunde, die die Bücher gut bewerten, weil sie einfach dadurch beeinflusst sind, dass sie den Autor kennen. Natürlich kann ich das nicht mit Sicherheit sagen und es kann sein, dass es wirklich nur an deiner persönlichen Meinung liegt, aber so würde ich mir das wohl erklären.
    Was Die Auslese angeht kann ich die Kritik zwar nachvollziehen, aber finde nicht, dass es dadurch eine schlechtere Bewertung bekommen sollte. Irgendwie hat doch jede Dystopie was von Panem und sind sich generell sehr ähnlich und sonst wird das auch nicht kritisiert.
    Der Beitrag ist aber interessant!

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    1. Klar sind es bei mir überwiegend Indie Bücher, weil die den Großteil meines Lesens einnehmen. Aber wenn man sich mal die Meinungen von anderen anschaut, sieht man auch, dass viele Bestseller auf Gegenmeinungen treffen ;)

      Ich glaub bei die Auslese hast du mich falsch verstanden. Ich liebe diese Reihe <3 Panem kenne ich nur die Filme und da finde ich stimmt es nicht über ein ;)

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    2. Ups ich hab dich falsch verstanden. Sorry :D
      Jap das finde ich auch. Man muss heute erst Mal Bücher finden, die sich nicht irgendwo gleichen ;)

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    3. Dass jede Dystopie was von Panem hat, würde ich nicht so sehen. Es gab Dystopien schon lange vor Panem und wird es immer geben.
      Die Jugend-Romane von Sylvia Kaml zum Beispiel sind alle dystopisch, aber Panem ist da nicht drin zu finden.
      Wobei ich jetzt 'Die Auslese' nicht kenne und dazu im Speziellen nichts sagen kann. Ich weiß nur, dass ich Panem nicht gut fand. Da waren die Filme besser als die Bücher. Katniss war mir zu sehr Modepüppchen und zu sehr in dieser Dreiecksbeziehung verstrickt um wirklich der starke Charakter zu sein, der sie hätte werden können. ... Aber ich versteh schon, es ist wichtiger sich Seiten lang Gednaken machen zu müssen darüber, mit wem man das Ende der Welt erleben will, als es zu verhindern. ;)

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    4. Ich hab Panem auch nicht gelesen, aber ich mag generell keine Bücher, in dem es um Dreiecksbeziehungen geht. Klar gibt es viele unterschiedliche Dystopie und ich liebe diese Bücher wirklich sehr, aber ich bin gespannt, wann es auch hier anfängt sich extrem zu gleichen..

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    5. Da habe ich mich auch etwas komisch ausgedrückt, sorry. :D
      Panem war da jetzt nur das Beispiel, aber generell sind sich die meisten Dystopien irgendwie ähnlich, weil man natürlich die "Regeln" des Genres einhalten muss und da gehören gewisse Merkmale einfach dazu. Da gibt es also keine unendlichen Möglichkeiten an Richtungen, in die man da gehen kann und etwas komplett neues zu schreiben ist da extrem schwer.

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  3. Also ich hatte mein letzte grobe Abweichung von der Norm mit dem Buch 'Zweimal im Leben' Es wird von vielen hochgelobt, aber ich habe selten so flache Charaktere getroffen, einen so löchrigen Plot gesehen (da würden Walfische durchfallen), oder weniger Spannung in einer eigentlich nicht schlechten Geschichte gehabt.
    Potential war da aber die Umsetzung grausam und das sollte dann noch von einem eigentlichen Top-Autor lektoriert worden sein. Nein, Fehler habe ich keine gfunden, also in der Grammatik und so. Aber ernsthaft, eine Protagonistin, die nach Tagen wieder zuhause in der Elfenwelt nicht merkt, dass sie immer noch Jeans rumrennt und auffällt wie ein bunter Hund? Achja, ihre Eltern, ihre Leibgarde und ihre Bedienstetn haben das auch nicht gemerkt. Erst eine Bauersfrau in einem Dorf, das durch die unmöglichsten Zufälle auf ihrem Weg lag, die Welt zu retten. ... Ab da habe ich mich von der Geschichte echt für blöd verkauft gefühlt.

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    1. Oh das hört sich wirklich sehr unlogisch an. Ich hasse so Stellen ehrlich gesagt..

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