Mittwoch, 20. Juli 2016

[Rezension] Die Herrschaft der Xarquen von Lisa-Marie Reuter

Ein neurotischer Drache, adelige Werwölfe und ein gut gehütetes Geheimnis – Willkommen in Pärlonien! Seit mehr als vier Jahrhunderten herrschen die unbarmherzigen Xarquen über Pärlonien und unterdrücken das ehemals königliche Volk der Pären. Als sich Pongo, ein junger Gesetzeshüter, gegen die Obrigkeit auflehnt, muss er fliehen, um sein Leben zu retten. In der kriminellen, aber gutherzigen Elfe Kiffi findet er eine unerwartete Verbündete. Zusammen machen sie sich auf, ein Holzkästchen – die einzige Hoffnung auf die Erlösung von der Schreckensherrschaft – sicher ans andere Ende des Landes schmuggeln. Es ist der Beginn einer haarsträubenden Flucht quer durch Pärlonien, denn dem ungleichen Paar wird bald bewusst, dass mächtige Feinde ebenfalls ihre Hände nach dem geheimnisvollen Gegenstand ausstrecken. Quelle

Schmorzo H. von Krotzenhausen war äußerst zufrieden mit sich selbst. Er rülpste, lehnte sich zurück und ließ seine tückischen gelben über die vor ihm versammelte Tischgesellschaft wandern.


Das Cover ist schlicht, aber in Ordnung. Für wahre Coverliebhaber wie für mich ist es zu schlicht. Mehr Farbe würde mir besser gefallen.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut. Er ist flüssig und gut zu verstehen und es gab keine Holperstellen, die das Lesen erschwert hätten oder unlogische Stellen. Die Spannung wurde auch überwiegend oben gehalten. Es gab wenig Stellen, die sich ein wenig gezogen haben, da eigentlich die meiste Zeit viele Ereignisse aufeinander prallten. Das einzige was mich gestört hatte, war, dass einige Handlungsstränge parallel liefen. Mir waren das schon zu viele, vor allem, weil sie mal mehr mal weniger verfolgt wurden.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Sie waren sympathisch und gut ausgearbeitet. Allerdings hätte ich mir auch hier weniger gewünscht. Es waren doch einige und ich hatte lange gebraucht, bis ich jedem Charakter ein Bild und seine Art zu ordnen konnte. Ich weiß leider bis jetzt nicht, was ein Pär eigentlich ist und zum Teil bin ich mit der damaligen Zeit und der heutigen Zeit durcheinander gekommen.

Die Idee und die Handlung hat mir gut gefallen, da sie nichts schon Mal gelesenes war, sondern erfrischend neu. Auch die hohe Zeitenzahl sollte hier nicht abschrecken, denn es lohnt sich zu lesen. Auch wenn es anfangs bis zur Mitte nicht so erscheint, ist das Buch rund und in sich abgeschlossen. Wer gerne Fantasy liest, macht hier nichts falsch.


Meine Bewertung
4,1 Sterne

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