Donnerstag, 12. Mai 2016

[Rezension] Pete und das Reich der fliegenden Bäume von Johannes Steidle und Yi Cheng

Einen gefährlicheren Ort kann man sich nicht ausdenken. Entführt und mit einer rätselhaften Botschaft allein gelassen, müssen sie von der ersten Sekunde an um ihr Leben rennen.
Sie wissen nicht, warum, sie wissen nicht, ob sie jemals wieder nach Hause finden werden, und sie wissen nicht, wer der mysteriöse Absender ist, der sie mit jeder weiteren Zeile tiefer nach „O“ hineinlockt; in eine Welt der wundersamen Baumreiche, schwebenden Dragas, der hinterhältigen Vulkane, kriechenden Flüsse, Großen Geister und der geheimnisvollen Weisen.
Dass Pete und seine drei Freunde vielleicht die einzigen sind, die O vor dem Untergang retten können, erfahren sie erst, als es schon fast zu spät ist.
Werden sie Ta O Tar, den Schatz der Alten, finden, den mörderischen Roschára-Banden entkommen und O das Opfer rechtzeitig darbringen?
Quelle
 
Sein Gewand hing ihm in Fetzen vom Leib. Die Füße spürte er kaum mehr, nicht einmal den Schmerz der blutigen Schrammen an den Sohlen.

Bei dem Cover bin ich mir sehr unsicher, welches nun das richtige ist. Ich habe zwei verschiedene gefunden und mich nun für das obige entschieden, da es mir besser gefallen hat, als das andere. An sich sieht es für mich aus wie selbst gezeichnet und eher wie ein Kinderbuch, als ein Fantasyroman. Darauf sieht man höchstwahrscheinlich die vier Protagonisten.
 
In das Buch bin ich leider sehr schwer reingekommen. Die Vorgeschichte mir Naimo hat mir zwar gut gefallen, war für mich aber an der ein oder anderen Stelle sehr verwirrend. Im zweiten Kapitel schwankt dann die Sicht auf Pete und ab da begleitet ihn der Leser. Das stellte für mich einen ziemlich starken Cut dar, der mich sehr rausgebracht hatte. Aber dann wurde auch die Geschichte wesentlich besser und verständlicher und ich konnte viel besser folgen. 
 
Die Charaktere sind sehr jung, nämlich soweit ich mich erinnere erst 12 Jahre alt. Durch die Geschichte begleitet der Leser Pete, Chris, Mia und Lou, die nicht von Anfang an Freunde sind. An sich finde ich die Charaktere nicht schlecht, da sie sehr vielfältig sind, aber für die Aufgabe, die ihnen bevorstehen, finde ich sie zu jung und teilweise finde ich wirken sie auch für das Alter zu reif.
 
Gut hat mir gefallen, dass den Leser nicht nur Fließtext erwartet, sondern die Geschichte auch durch Illustrationen aufgelockert werden. Dadurch konnte ich mir einige Geschehnisse besser vorstellen.
 
Die Geschichte an sich war sehr verrückt, da die Autoren ihrer Fantasie freien Lauf gelassen hatte. Zum Beispiel sind die Vier in einem Steinkamel gelandet, durch dessen Darm sie dann geirrt sind. Um nur eins der verschiedenen und vielfältigen verrückten Abenteuer zu nennen, die die Vier erwartet hatten.
 
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen, weil es einfach etwas Neues ist und für mich auch nicht langweilig wurde.
 
Meine Bewertung
4,2 Sterne
 


















































































 
 
 
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen