Mittwoch, 27. April 2016

[Rezension] Blutrausch von Nadja Losbohm

Die mystisch-verrückte Welt der Jägerin, mit all ihren schrecklichen Geschöpfen der Nacht, ist nicht der richtige Ort für ein Kind, um darin sicher und behütet aufzuwachsen.
Doch Ada will nur eines: ihre Tochter, die ihr nach der Geburt aus den Armen gerissen wurde.
Kann sie den Verlust, der sie an den Rand der Verzweiflung bringt, überwinden und ihre Aufgabe als Beschützerin der Menschen weiterhin erfüllen?
Quelle

Ich hörte die Stimmen eines Mannes dicht neben mir reden. "Gehen Sie!"


Bei Blutrausch handelt es sich um den zweiten Teil rund um Ada, einer Jägerin. Der Einstieg in das Buch war diesmal sehr emotional und ich musste doch ein wenig schlucken, da es sehr traurig war und ich mit Ada mitgelitten hatte. Wie schon im ersten Teil deutlich wird, ist Ada schwanger und in diesem Teil erfährt der Leser, ob Ada das Kind behalten darf oder abgeben muss. Durch dieses Ereignis tritt die Monsterjagd erst einmal in den Hintergrund und somit auch das Element der Fantasy. Allerdings finde ich das nicht weiter schlimm, weil ich trotzdem an das Buch gefesselt war.
 
Neben Ada tritt auch wieder Pater Michael in Erscheinung, der mich von seiner unbeholfenen Art, aber auch unendlichen Liebe zu Ada überzeugen konnte. Sowohl Ada, als auch Michael haben sich im zweiten Teil weiterentwickelt und zwar zum positiven.
 
Ab ca. der Mitte des Buches kommt dann aber auch wieder die Jagd in den Fokus. Allerdings ist sie nicht so ausgeführt wie im ersten Teil und doch spannend beschrieben. Auch kann der Leser an der ein oder anderen Stelle mit rätseln, wie es weiter geht.
 
Das Ende hat mich einfach schockiert und ich bin überhaupt nicht damit zufrieden. Ehrlich gesagt bin ich mir auch gar nicht so sicher, ob es wirklich so ist, wie es dem Leser erscheint und ein kleiner Funken in mir schreit nach Hoffnung.
 
Im Großen und Ganzen konnte der zweite Teil mich auch überzeugen. Zwar haben mir an manchen Stellen die fantastischen Elemente gefehlt und doch wurde es durch die Emotionalität wieder gut gemacht. 


4,6 Sterne


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen