Samstag, 13. Februar 2016

[Rezension] Das Schloss der Skelette von Florian C. Booktian

Autor: Florian C. Booktian
Verlag:
Seitenzahl: 164 Seiten 
Genre: Fantasy
Reihe?: Ja, Band 1

Detective Percy Meercat bekommt einen Praktikanten an die Backe: Milten Greenbutton, einen jungen, aber bisher erfolglosen Erfinder. Percy, seines Zeichens stolzes Erdmännchen, will Urlaub machen und kehrt seinem Job den Rücken. Er landet mit Milten in der Kleinstadt Sharpytown und nach einem ausgelassenen Fest bei einer gut aussehenden Pensionsbesitzerin im Bett. Doch der Schein trügt, bald wendet sich alles Gute zum Schlechten, und der Detective steht alleine in der menschenleeren Stadt und fragt sich, was überhaupt passiert ist. Quelle


Diese Geschichte spielt in der Galaxie #590B. Eine etwas ärmliche und heruntergekommen Galaxie, deren größte Errungenschaft in der Kopie des Planeten Erde bestand.



Das Cover passt sehr gut zum Inhalt und zeigt wichtige Elemente wie ein Skelett und eine Schlossmauer oder doch eher Burgmauer. Auch wenn der Titel "Schloss" beherbergt, handelt es sich hierbei mehr um eine Burg, die auch so vom Autoren beim Namen genannt wird. Deshalb war mir nicht ganz schlüssig warum das Buch nicht Die Burg der Skelette heißt.

Der Schreibstil des Autoren hatte mir gut gefallen. Er ist flüssig zu lesen und leicht zu verstehen. Manchmal sogar nicht sehr jugendfrei. Aber muss das die Handlung sein?

Die Idee finde ich total cool. Eine Welt in der zwei Planeten verschmelzen, in der es neben Menschen sprechende Tiere und noch viel mehr Fantasywesen gibt. Was möchte das Fantasyherz mehr?
So ist auch der Protagonist Percy ein 1,20m großes Erdmännchen, was nicht nur sprechen kann, sondern es auch liebt, wenn man sein Fell streichelt und er Auto fährt. An seiner Seite ermittelt der Praktikant Milten. Die Protagonisten haben mir gut gefallen, da sie durch ihre außergewöhnliche Art rausgestochen haben und sehr unterhalten waren.

Die Handlung an sich konnte mich größtenteils auch überzeugen. Allerdings hatte das Buch für mich immer mal wieder etwas Spannung verloren und es gab Stellen, die mir etwas zu langatmig waren, bis wieder etwas passierte. Aber im Großen und Ganzen war es spannend und interessant zu lesen.

Schade war, dass für mich das Buch doch sehr transparent war. Es war für mich ziemlich klar wie es ausgeht und einige Handlungen waren sehr vorausschauend. Vielleicht ist das auch ein Grund, weshalb die Spannung manchmal flöten gegangen war.


Gesamtbewertung: 4,1 Sterne




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