Dienstag, 2. Februar 2016

[Rezension] Das Erbe der Weltenspringer von Klaus Hartmann

Autor: Klaus Hartmann
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl: 604 Seiten 
Genre: Science Fiction
Reihe?: Nein

Hätte Frank bloß sein Amulett nicht abgelegt! Jetzt ist seine mächtige Gabe erwacht und katapultiert ihn von einem haarsträubenden Abenteuer ins nächste. Entführte Kinder, ein verschüttetes U-Boot, Geiselnahme in der Bank – Frank ist zur Stelle, wo immer Menschen in Not sind. Dann stirbt seine Tochter … Eine emotionsgeladene Geschichte um Liebe, Intrigen und einen tragischen Helden, der das Schicksal mehr als einmal verbiegt und doch selbst immer auf der Strecke bleibt. Wird sein letzter Coup alles zum Guten wenden? Quelle

>>Sie werden mir kein Wort glauben<<, sagte Frank zu Majok Wintherberg und schaute ihm tief in die Augen. Hinter den Gläsern seiner trapezförmigen Brille wirkten sie wie kleine braune Murmeln.



Das neue Cover des Buches gefällt mir besser als das alte. An sich sind dort dieselben Elemente zu sehen, wie auf dem alten, aber allein das Dunkle gefällt mir besser, als vorher das Orange.
 
Im Buch erzählt Frank dem Journalisten Majok seine Geschichte. Ich finde den Aufbau sehr schön gewählt. Frank war mir sehr sympathisch. Seine liebe und verletzliche Art, hat ihn als netten Wegbegleiter gemacht. Majok war ebenfalls sehr sympathisch, doch nimmt er als Journalist nur einen kleinen Teil der Geschichte ein und taucht immer wieder bei Unterbrechungen auf. Generell gab es viele Charaktere im Buch, die allerdings bei einer Seitenzahl von ca. 600 Seiten angemessen waren und ich nicht das Gefühl hatte, von Charakteren überschwemmt zu werden.
 
Der Einstieg hat mir gut gefallen. Ich durfte erst einmal Frank kennenlernen und seine verrückten Erlebnisse, wie er erfährt, dass er teleportieren kann. Am Anfang war die Geschichte sehr interessant, weil nicht nur Polizeifälle auf seinen Plan standen, sondern auch die Liebe zu seiner Freundin Sandra. Allerdings ging der Geschichte im Laufe des Buches ein wenig die Luft aus. Die Geschehnisse haben sich teilweise ziemlich gezogen und es ist nicht wirklich viel Spannendes passiert.
Der letzte Teil jedoch konnte das Ruder noch einmal herumdrehen. Dort hat sich der Autor noch einmal viel einfallen lassen und wurde sehr kreativ, was Franks Abenteuer anbelangt.
 
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch trotzdem gut gefallen. Alleine die Charaktere haben die Geschichte authentisch und schön zu lesen gemacht. Und die Handlung war auch sehr interessant, da nicht nur das teleportieren eine wichtige Rolle gespielt hatte, sondern auch aktuelle Themen aus aller Welt, die der Autor in seine Geschichte hineinfließen lassen hat. Ein Buch, dass nicht nur eine Geschichte beinhaltet, sondern auch noch einmal zeigt, wie schrecklich die Welt sein kann. Allerdings sollte man nicht mit der Zeit spielen. Denn das könnte große und schwerwiegende Folgen haben.

Gesamtbewertung: 4,4 Sterne 

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