Donnerstag, 3. Dezember 2015

[Rezension] Solifera von Susanne Esch


Titel: Solifera
Autor: Susanne Esch
Verlag: Titus Verlag

Seitenzahl: 284 Seiten
Genre: Fantasy
Reihe?: Nein





Antalia ist ein ganz normales Mädchen, bis der Sommerurlaub in ihrem 17. Lebensjahr alles zu verändern beginnt. Ihre Wahrnehmung verändert sich, sie träumt - und das Wasser, in dem sie ihres Schwimmsports wegen so viele Trainingsstunden verbracht hat, zieht sie mehr und mehr an, so, als rufe es sie. Immer wieder muss sie die meist scherzhafte Äußerung, sie sei wohl eine Nixe, anhören, und allmählich beginnt sie sich zu fragen, ob sie vielleicht tatsächlich eine sei, und ihre Eltern gar nicht wirklich ihre Eltern sind. In einer Phase, in der alles auf der Kippe steht, tritt Darieno, ein Gesandter des Meeresvolkes, in ihr Leben.
Mit seiner Hilfe kommt sie ihrer wahren Identität auf die Spur, und immer deutlicher kristallisiert sich ihre Mission heraus, der sie mit Hilfe ihrer Familie und ihrer Freunde nachzukommen versucht. Quelle





Wie ein glutroter Feuerball sank die Sonnenscheibe dem Wasserspiegel entgegen. Ihre Strahlen tauchten die Oberfläche des nur in sanften Wellen dahinplätschernden Meers und die über ihr in bizarren Formen treibenden Wolken in ein faszinierendes, kurioses und unbeschreibliches Farbespektrum zwischen Sonnenblumengelb und dunkelstem Bordeaux. 
 



Als die Autorin mich angeschrieben hat, ob ich das Buch gerne lesen möchte, hatte ich gerne zugesagt, da mich der Klappentext angesprochen hatte. Das Cover hingegen finde ich nicht so toll und spannend aufgebaut. Zwar spielt das Meer eine große Rolle, jedoch finde ich ein paar mehr Elemente, wie zum Beispiel die Meeresstadt, hätten doch darauf sein können.
 
Tatsächlich finde ich den Titel des Buches doch sehr paradox, wo die Geschichte doch eigentlich auch viel im Meer spielt. Aber das ist ein Rätsel, dass der Leser selbst lösen sollte.
 
Der Schreibstil der Autorin ist eher gehoben. Er passt zu der Zeit und den Charakteren in dem Buch; allerdings war es für mich manchmal etwas holprig zu lesen, da ich doch manchmal an Sätzen hängen blieb.
 
Die Idee des Buches hat mir gut gefallen und war mal wieder etwas Neues.
Durch den Ortswechsel und die vielen Geschehnisse, wurde das Buch doch sehr lebendig und konnte mich überzeugen.
Auch die Charaktere waren sehr liebevoll gestaltet und durch ihre Vielfältigkeit war für jeden was dabei.
Toll finde ich auch die unterschiedliche Zeitreglung der Orte und das man auch als Leser schnell die Zeit vergisst und gespannt darauf wartet, wie viel Zeit an dem anderen Ort wohl vergangen ist.
 
Sehr schön finde ich auch, dass die unterschiedlichsten Themen angesprochen werden. Zwar steht erst einmal im Fokus, die Unterwasserwelt zu retten, allerdings spielen dort noch viel mehr Themen eine Rolle.
Welche das sind, müsst ihr allerdings selbst herausfinden.
 
Im Großen und Ganzen finde ich, dass der Autorin ein tolles Buch gelungen ist welches mir schöne Lesemomente verschafft hat.

4,0 Sterne

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