Mittwoch, 4. November 2015

[Rezension] Schwarzes Licht von Jan Viebahn

Jan Viebahn - SCHWARZES LICHT
Titel: Schwarzes Licht
Autor: Jan Viebahn
Verlag: Seitenzahl: 349 Seiten
Genre: Fantasy

Reihe?: ja
Leseprobe
Eben noch als normaler Mensch im Hier und Jetzt, findet Johann sich plötzlich in einer ihm völlig fremden Welt wieder und er hat sich verändert: In der Welt Yrangir ist er ein Dämon. Schon bald stellt sich seine neue Situation als noch komplizierter heraus. Das Kaiserreich ist in Gefahr. Kjulan Schwarzklinge, der Herrscher des dunklen Reiches hat einen diabolischen Plan ausgeheckt um es endgültig zu unterwerfen – und das mit Johanns Hilfe!
Johann gerät zwischen die Fronten. Nun muss er den Häschern Kjulans entkommen. Doch die Menschen treten ihm mit Misstrauen gegenüber. Nur Farkar, ein Paladin des Lichtordens, steht ihm zur Seite. Aber auch dieser verfolgt seine eigenen Pläne.
Johann muss es schaffen einen Ausweg zu finden, jedoch viele Gefahren stellen sich ihm entgegen. Nicht zuletzt er selbst, denn er muss erkennen, er ist sein größter Feind!
Kann sich Johann dem Zwang der dunklen Mächte widersetzen?
Quelle



Kniend kauerten vier Männer in dem runden, dunklen Raum, der vom Schein unzähliger züngelnden Kerzen erhellt wurde. Sie hatten sich im kreis um eine mehrere Meter große Chaossonne gruppiert, die mit Blut in der Mitte des Raumes auf den Boden gemalt war.



Mein Buch hat noch das alte, schwarze Cover. Das Neue gefällt mir viel besser und sieht viel spannender aus und macht wesentlich neugieriger auf den Inhalt des Buches.
 
Den Einstieg in das Buch finde ich gut gewählt. Letztendlich wirft der Autor den Leser mitten ins Geschehen, ohne, dass er weiß, um was es eigentlich geht. Trotzdem konnte ich den Anfang gut nachvollziehen und mich schnell hineinfinden und vor allem hat er sehr neugierig auf das Buch gemacht.
 
Im Laufe des Buches sind mir viele Charaktere über den Weg gelaufen. Manchmal war ich etwas verwirrt, weil es doch einige gab. Aber zum Glück gibt es am Ende eine Erklärung aller Charaktere. Außerdem gibt es eine tolle Landkarte, auf der man immer schauen kann, wo sich wer befindet. Noch eine Karte findet ihr auch auf der Website des Autoren.
Den Protagonisten Johann fand ich ganz sympathisch. Durch einen Unfall landet er in einem anderen Land und in einer anderen Zeit. Was er da durch machen muss, ist nichts für schwache Nerven. Allerdings hat er einen starken Willen. Aber auch der kann gebrochen werden..
 
Das Einzige was mich etwas gestört hatte, waren die Sprünge der verschiedenen Zeiten. Manchmal war ich doch etwas verwirrt, da ich plötzlich nicht mehr wusste, welcher Charakter jetzt zu welchen Stamm bzw. zu welcher Zeit gehört. Aber dank dem oben genannten Register, ging es dann doch ganz gut.
 
Die Idee des Buches finde ich generell ganz gut. Es kam eigentlich alles vor, was man in einem Fantasybuch erwartet. Über verschiedene Arten von Wesen bis hin zu Schlachten, war alles dabei.
Sehr toll war auch, dass ich eigentlich gar nicht vorhersehen konnte, wie sich die Geschichte rund um Johann entwickelt. Kaum dachte ich ich wüsste es, hat sich wieder was geändert und schon war wieder alles offen. So auch das Ende. Zwar denkt man, dass es vorbei ist, jedoch kommt dann noch ein Absatz, wo man sich denkt, wieso?
Es bleibt spannend, ob es im zweiten Teil direkt anknüpft.

Tolle Fantasyroman, mit einer schönen Idee, die mich das ganze Buch über gefesselt hatte.
















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