Montag, 9. November 2015

[Rezension] Die Jägerin: Die Anfänge von Nadja Losbohm

Autor: Nadja Losbohm
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl: 206 Seiten
Genre: Fantasy
Reihe?: ja
Ada Pearce ist eine normale junge Frau. Sie ist 1,65 m klein, hat ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften und ist durchweg unsportlich. Kurz nach ihrem 21. Geburtstag klärt sie ein mysteriöser Priester über ihr Schicksal als Jägerin auf. Ada glaubt der Geschichte zunächst nicht, doch als sie erfährt, welche Gefahren durch die Kreaturen der Nacht drohen, nimmt sie ihr Schicksal an, gibt ihr altes Leben auf und zieht in die geheimen Räumlichkeiten unter der St. Mary’s Kirche, die dort vor Jahrhunderten angelegt worden waren, ein und beginnt ihre Ausbildung… In Rückblenden erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte. Angefangen bei der ersten Begegnung mit dem geheimnisvollen und unnahbaren Priester, über die einjährige Ausbildung und das Leben im Geheimen, über ihre erste Jagd und die Probleme, die es mit sich bringt, wenn ein Priester und eine Frau auf engstem Raum zusammenleben. ,,Die Jägerin - Die Anfänge”: eine charmante Mischung aus Science-Fiction, Romanze und Humor.Quelle

Der Schein des Mondes war so hell. Man braucht gar keine anderen Licht, die einem den Weg leuchteten.


Auf das Buch wurde ich durch die Autorin selbst aufmerksam.
Ich finde, dass sich der Klappentext sehr spannend anhört und das Cover neugierig auf das Buch macht.
 
Den Aufbau des Buches finde ich ziemlich interessant. Denn es gibt zwei Handlungsstränge: Zum einen die Gegenwart, in der sich die Protagonistin aktuell befindet und zum anderen ihre Vergangenheit, über die sie in einem Interview berichtet.
Auch der Schreibstil der Autorin hat es mir angetan. Mal ist er ernst, mal ist sie einfach sehr komisch. Dadurch konnte sie mich an das Buch fesseln und hat mir ein tolles Leseerlebnis beschert.
 
Die Idee des Buches finde ich sehr erfrischend, auch wenn sie keine wirklich Neue ist. Allerdings ist die Geschichte drum herum schön geschrieben und die Charaktere sehr sympathisch. Die Protagonistin Ada ist zwar sehr taff, aber auch einfach sympathisch und selbst der Priester, der sie in die Monsterjagd einführt, war mir sympathisch, obwohl er anfangs sehr distanziert und kühl wirkte.
 
Die Autorin entführt den Leser in eine Welt voller magischer Wesen und viel Liebe. Ich habe die Protagonistin gerne begleitet und ihrer Erzählung "gelauscht".
Zwar war der erste Teil nicht sehr actionreich, jedoch soll er dazu dienen, den Leser erst einmal in die facettenreiche Welt von Ada hineinzuführen und ihre Geschichte und ihr Wandel im Leben zu erklären.
Als Einstieg finde ich das gut gewählt und bin gespannt auf den nächsten Teil der Reihe.






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