Sonntag, 15. November 2015

[Rezension] Das unendliche Meer von Rick Yancey


Titel: Das unendliche Meere
Autor: Rick Yancey
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 351 Seiten
Genre: Dystopie
Reihe?: ja

Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...Quelle 

Es würde keine Ernte geben.
Der Frühjahrsregen weckte schlummernde Schösslinge, und aus der feuchten Erde sprossen hellgrüne Triebe und erhoben sich wie Schlafende, die sich nach einem langen Nickerchen strecken.


Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Trilogie.
Das Cover gefällt mir wieder gut. Auf dem Foto sieht man leider nicht, dass es eigentlich schimmert. Dadurch wird das Cover zu einem Hingucker.

Der Einstieg in das Buch ist mir auch wie beim ersten Teil sehr schwer gefallen. Diesmal lag es vor allem daran, dass ich die Namen wie Cupcake, Ringer und Poundcake nicht direkt zu ordnen konnte. Diese kamen zwar schon im ersten Teil vor, haben allerdings hauptsächlich eine Nebenrolle gespielt.
Da sich der Autor allerdings entschieden hat, dass er das Buch mit der Erzählung von Ringer beginnt, habe ich mich dort etwas schwer getan, und ich habe etwas länger gebraucht, um hineinzukommen und mich zu sortieren.
Hilfreich wäre es gewesen, einen kleinen Rückblick auf die vorangegangenen Geschehnisse zu erhalten. Leider gab es so gut wie keine Rückblenden.

Außerdem hat mich gestört, dass es viel zu viele Perspektiven gab. Im ersten Teil gab es 3 Menschen, die erzählt haben. Hier waren es wesentlich mehr und es war nicht immer direkt ersichtlich, um wen es gerade geht. Am Ende gab es sogar noch einmal eine Erzählung, die von keinem der Protagonisten erzählt wurde.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir der zweite Teil besser gefallen hat. Er hat sich besser lesen lassen und ich fand auch, dass er spannender war.
Ich finde die Idee rund um das Buch immer noch gut und ich war an vielen Stellen echt fasziniert davon, wie der Autor die Handlungen miteinander verstrickt. Auch wenn es die ein oder andere zähe Stelle gab, so gab es doch überwiegend spannende Stellen, die mich dann doch überzeugen konnten.

Am Ende bleiben wieder einmal viel Fragen offen und auch das letzte Kapitel, dass noch einmal komplett anders ist, als die Vorgänger, lässt den dritten Teil mit Spannung erwarten.



Kommentare:

  1. schöne rezension :)
    ich fand das buch nicht ganz so gut wie du aber freue mich trotzdem schon mega auf den dritten teil und bin gespannt wie die reihe endet.
    Lg Anna

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    1. Auf den dritten freue ich mich auch schon. Ich finde, dass einfach noch viele Fragen offen sind und bin gespannt, wie es im dritten Teil umgesetzt wird :)

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