Donnerstag, 26. November 2015

[Rezension] Azur - Wenn eine Diebin liebt von Sabine Schulter




Seitenzahl: 334 Seiten
Genre: Fantasy
Reihe?: ja

Jess ist die beste Traumdiebin des Landes und unter ihrem Namen Azur fast zu einem Mythos aufgestiegen. Allerdings verabscheut sie das Stehlen und will lieber ein ganz normales Leben führen, wie jeder andere auch. Doch lässt Saphir, der Chef der Diebe, das nicht zu. Er hat sie in der Hand, entscheidet über ihr Leben und ihren Tod. Jess hat das weitestgehend akzeptiert. Bis sie Cedric und seine Freunde Vincent, Julian und Leander kennenlernt. Die vier sind Behüter, die nur dafür zuständig sind, Traumdiebe zu fangen: also sie. Doch die vier bieten ihr als Jess, nicht ahnend, dass sie eine Diebin ist, eine unvergleichliche Freundschaft an, die in ihr den Wunsch schürt, von der kriminellen Welt der Diebe fort zu kommen. Vor allem als sie spürt, welche Anziehungskraft Cedric auf sie ausübt, zerbröckelt ihr altes Leben. Sie kann und will Cedric nicht entfliehen. Doch sie weiß ganz genau, dass sie kein Mitleid von ihm zu erwarten hat, wenn er herausfindet, dass sie eine Diebin ist. Quelle


Mein Ziel liegt direkt vor mir. Ein unscheinbares Fenster eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses mitten in einem mittelmäßigen Viertel unserer Millionenmetropole.





Mit Wenn eine Diebin liebt beginnt eine neue Dilogie der Autorin Sabine Schulter.

Ich finde das Cover echt schön, auch wenn es eigentlich sehr schlicht ist. Aber durch die Kombination der dunklen und hellen Töne und den knallroten Lippen von Jess wirkt es einfach sehr schön.

  
In das Buch bin ich sehr gut reingekommen. Eigentlich wird der Leser mehr oder weniger direkt in Jess Berufsalltag hineingeworfen und begleitet sie direkt auf deren Diebestour.
Ich konnte erst einmal Jess kennenlernen und was es eigentlich heißt, Träume zu stehlen.
Jess war mir, auch wenn ihr Beruf nicht gerade toll ist, sehr sympathisch. Ich hab doch sehr schnell gemerkt, dass es sie eigentlich unglücklich macht.
Sie ist eine wirkliche bemerkenswerte Frau, die trotz ihres dubiosen Jobs versucht ein normales Leben zu führen.
Auf der anderen Seite gibt es jedoch dann auch Cedric, einen Behüter, der alles dafür tun würde, um die Machenschaften der Traumdiebe aufzudecken. Auch Cedric mochte ich sehr gerne, da er doch eine anziehende Kraft verbreitet. Ihm wurde von der Autorin aber auch eine schwere Rolle zugeteilt. Im Laufe des Buches muss er schwerwiegende Entscheidungen treffen, die seine ganze Einstellung ihn noch einmal überdenken lässt.

Ich finde es sehr interessant, dass die Autorin Charaktere geschaffen hat, die gar nicht mal dem Typischen Bild entsprechen. Kein Sunnyboy ohne Makel, kein großes Topmodel.
Sondern zum einen die Behüter mit Tattoos und Piercings und zum anderen Jess, die gerade mal um die 1,55m misst.
Die Idee des Buches hat mich auf jeden Fall überzeugt. In solch einer Form hab ich noch kein anderes Buch gelesen. Die Idee, dass Menschen Träume gestohlen werden, ist doch sehr grauenhaft, aber auch interessant.
Auch wenn dies zum einen als Mittelpunkt der Geschichte erscheint und auch viele Szenen durch das Träume stehlen und den wilden Verfolgungsjagten zwischen Azur und den Behütern geprägt ist, so steht jedoch auch eine Liebesbeziehung im Raum, die so eigentlich nicht existieren dürft.
  
Ich finde, dass die Kombination zwischen Action und Liebe der Autorin wieder gut gelungen ist und bin gespannt auf mehr!

4,8 Sterne

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