Mittwoch, 28. Oktober 2015

[Rezension] Vermiss mein nicht von Cecelia Ahern

Vermiss mein nicht
Titel: Vermiss mein nicht
Autor: Cecelia Ahern
Verlag: Fischer
Seitenzahl: 439 Seiten
Genre: Roman, Liebe
Reihe?: nein

Als Sandy Shortt zehn Jahre alt ist, verschwindet ein Mädchen aus ihrer Klasse. Seit dieser Zeit sucht sie leidenschaftlich nach allem, was vermisst wird: nach Socken, Schlüsseln und später auch nach Menschen. In ihrer Suchagentur macht sie Angehörigen Mut, denn sie gibt niemals auf. Doch als Sandy den Auftrag bekommt, den Bruder von Jack Ruttle wiederzufinden, verirrt sie sich im Wald und verschwindet selbst – an einen geheimnisvollen Ort, den alle nur „Hier“ nennen. Dort begegnet sie Menschen, die sie schon lange gesucht hat, und auch jemandem, den sie fast vergessen hätte: sich selbst.
Währenddessen macht sich Jack auf die Suche nach Sandy …
Quelle



Jenny-May Butler, die in der gleichen Straße wohnte wie ich, verschwand, als ich noch ein Kind war. Die Polizei strengte umfassende Ermittlungen an, die in eine endlose Suche nach dem kleinen Mädchen mündete.


Nachdem ich nun schon vorher zwei Bücher der Autorin gelesen hatte und beide nicht meinem Geschmack entsprachen, habe ich trotzdem Vermiss mein nicht begonnen und nicht bereut.
 
Das Cover ist so ähnlich aufgebaut wie Ich hab dich im Gefühl und trotzdem ist es sehr schön anzusehen. Die Farben gefallen mir gut und es macht einfach glücklich.
 
Direkt am Anfang lernen wir die Protagonistin Sandy Shortt, die alles andere als klein ist, sondern mehr eine sehr große Frau, kennen. Wir erfahren, dass in Sandys Jugendzeit ein Mädchen verschwunden ist und sie dadurch eine Neurose entwickelt hatte.
Sandy fand ich sehr sympathisch, auch wenn ich doch gemerkt habe, dass sie wirklich große Probleme hat und etwas in ihrer Jugendzeit in ihr zerbrochen ist.
 
Die Thematik des Buches konnte mich einfach überzeugen. Die Autorin beschreibt die Geschichte eines Menschen, der nicht nur auf der Suche nach verschwunden Menschen und Dingen ist, sondern letztendlich auch auf der Suche nach sich selbst. Viele Menschen kennen das sicherlich: Wie soll man sich als Ganzes fühlen, wenn man das Gefühl hat, das einem etwas fehlt?
Neben dieser Thematik wird auch gleichzeitig das Thema Neurose angesprochen. Denn eigentlich ist Sandy neurotisch. Sie wird verrückt, wenn sie Dinge nicht wieder findet und versucht eine Antwort darauf zu finden, warum Dinge eigentlich verschwinden.
 
Die Geschichte hat mich zum Teil einfach zu Herzen gerührt, da sie mir sehr viel vermittelt hat.
Einzig und allein weshalb es nicht die volle Punktzahl gibt, ist, dass sich das Buch an manchen Stellen etwas gezogen hat.



Ein wundervolles Buch über die Frage des Warum, und der Suche nach dem eigenen Ich.












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