Freitag, 2. Oktober 2015

[Rezension] Sherman's End von C.R. Schmidt


Titel: Sherman's End
Autor: C.R. Schmidt
Verlag: In Farbe und Bunt
Seitenzahl: 368 Seiten
Genre: Dystopie

Nach einem verheerenden Krieg liegt das Nordamerika der Zukunft in Schutt und Asche. Der junge Hud hält sich mit zwielichtigen Geschäften über Wasser, zieht als Plünderer durchs Land und ist vor allem eins: sich selbst der Nächste. Als ihm eine Karte zum geheimnisumwobenen Sherman's End in die Hände fällt, beschließt Hud kurzerhand, diesen Ort zu finden, denn zahlreiche Schätze sollen dort verborgen sein. Auf seiner Reise schließt sich ihm ein Mann namens Archie an, der über sonderbare Fähigkeiten verfügt und sich insgeheim geschworen hat, Sherman's End um jeden Preis zu vernichten.Quelle

Es war kurz nach Mitternacht.
Hud hatte die Sitze seines Wagens umgeklappt und seine Füße bereits auf dem Armaturenbrett abgelegt, sodass er bald schlafen können würde.



Das Cover strahlt schon aus, dass es sich hierbei um eine Dystopie handelt.
Allerdings bin ich nicht ganz schlau daraus geworden, was es eigentlich ausdrücken möchte. Klar kommt jemand mit Maske vor und Waffen und Zerstörungen spielen auch eine Rolle, allerdings kann ich das Bild trotzdem nicht richtig einordnen. Aber trotzdem gefällt mir das Cover sehr gut.
 
Ich glaube, dass mein größtes Problem mit dem Buch, im Schreibstil des Autoren lag. Für mich ist dieser sehr gewöhnungsbedürftig und ich habe lange gebraucht, um mich in das Buch hineinzufinden. Unter anderen Sätze wie
 
>>Wenn ich hier jemals rauskomme, schlitze ich dir deine ekelhafte Fresse auf und kack dir in dein viel zu großes Maul, du hässlicher Hundesohn!<<
 
oder auch die ständige Aussage Schieß mir den Schwanz ab waren für mich mehr verstörend, als schön zu lesen. Ich hatte im Laufe des Buches oft das Gefühl, dass mehr das männliche Geschlecht mit dem Buch angesprochen wird, als das weibliche.
Erst ca. ab der Hälfte des Buches kommt dann auch mal eine Frau vor, wodurch ich gleich das Gefühl hatte, dass das Buch besser wird.
Das lag aber auch sicherlich daran, dass sich der Schreibstil des Autoren etwas veränderte und dadurch auch das Buch spannender wurde.
 
Auch wenn ich den Anfang etwas seltsam fand, finde ich die Idee des Buche doch sehr gut und außergewöhnlich.
Vor allem finde ich es schön, dass der Autor neue Kreaturen erschaffen hat und diese dem Protagonistin Hud immer über den Weg laufen.
 
Allerdings sehe ich auch dort wieder eine Schwäche darin. So toll die Idee ist, so sehr hatte ich ein Problem damit, dass die Geschichte für mich doch sehr vorhersehbar war und ich das Gefühl hatte, dass sich viele Geschehnisse immer wiederholen, bis dann gegen Ende doch noch mal etwas Neues passiert.
 

Das Ende hatte mir dann doch noch gefallen und es war auch ein wenig traurig. Aber vor allem spannend bis zur letzten Sekunde, da ich dort dann doch nicht mehr wusste, was als nächstes Geschehen könnte, da der Autor doch viele unvorhersehbaren Ereignisse hervorzauberte.

Die Idee des Buches finde ich sehr interessant. Allerdings kam ich mit dem Schreibstil des Autoren nicht klar und an einigen Stellen hat es sich etwas gezogen, daher vergebe ich 3 Kirschblüten.





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