Freitag, 16. Oktober 2015

[Rezension] Bilder aus 15 Jahren Depression von Andreas v. Wertheim

1024px_Ba15JD-Cover
Titel: Bilder aus 15 Jahren Depression
Autor: Andreas v. Wertheim
Verlag: Traumstunden Verlag
Seitenzahl: 192 Seiten
Genre: Biographie

Reihe?: nein

Bilder aus 15 Jahren Depression - Zeichnungen & Malereien für einen Dialog. Gleichsam künstlerischer Bildband, Autobiografie und Ratgeber zur Selbsthilfe des Autors Andreas von Wertheim in Einem. Je verkauftem Exemplar der Paperback-Ausgabe geht eine Spende in Höhe von 1,- Euro an die Tunnelblick Stiftung.  Quelle

Die Krankheit Depression.
Unbekannt in der breiten Öffentlichkeit, verschwiegen von Betroffenen.

Auf das Buch wurde ich durch eine Werbeaktion des Autoren aufmerksam.
In dem Buch berichtet der Autor von seiner Erkrankung der Depression.
Das Buch kostet Paperback 29,90 Euro, was doch ein ziemlich hoher Preis ist.
Allerdings finde ich es sehr schön, dass mit jedem verkauften Buch 1 Euro an die Tunnelblick Stiftung geht.
 
Ich habe das Buch als Ebook gelesen und kann euch daher nur von diesem erzählen.
Mir hat gut gefallen, dass der Autor am Anfang noch einmal erklärt hat, was genau eigentlich Depression ist und welche Folgen es für den Betroffenen und seinem sozialen Umfeld mitbringt.
 
Generell ist das Buch so aufgeteilt, dass jede zweite Seite ein Bild, welche Herr v. Wertheim selbst gemalt hat, im Wechsel mit dem Text, in dem er von seinem Leben erzählt, steht. Die Bilder haben mir gut gefallen und man erkennt schnell, dass es sich oftmals um traurige Bilder handelt und der Autor seine Gefühle damit ausgedrückt hat. Durch den Text wurde es zudem noch mehr lebendiger und ich konnte mich gut in seine Lage versetzen.
 
Ich finde es sehr schön, dass der Autor so offen und ehrlich mit seiner Krankheit umgeht. Viele Menschen schämen sich dafür. Er aber nicht. Ich glaube, dass das Buch vielen Menschen mit ähnlichen oder dem selben Schicksal Mut und Kraft geben kann und ihnen zeigen kann, dass es auch einen anderen Weg geben kann: Den Weg mit der Krankheit und nicht gegen sie!









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen