Montag, 7. September 2015

[Rezension] Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben von Joelle Charbonneau

Titel: Die Auslese: Nichts vergessen und nie vergeben
Autor: Joelle Charbonneau
Verlag: Penhaligon 
Seitenzahl: 414 Seiten
Genre: Dystopie 

Reihe?: ja


Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.
Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr ... Quelle



Heute ist der Tag der Prüfung.
Ich schiebe den kühlen Stoff meines Oberteils über die fünf langen, gezackten Narben auf meinem Oberarm und betrachte mich im Spiegel.




Nachdem mir der erste Teil schon sehr gut gefallen hatte, musste ich unbedingt auch den zweiten Teil lesen.
Das Cover gefällt mir gut. Es zeigt wieder Cia, wie sie vor den Trümmern einer Stadt steht. Das ist wohl eine Anspielung auf die ihr bevorstehenden Aufgaben, die sie lösen muss.


Der Einstieg reiht sich nahtlos an den Vorgänger an, sodass mir dieser wirklich leicht gefallen ist. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten mich wieder zurecht zu finden.


Ein wenig erinnert mich der zweite Teil an den ersten. Zu mindestens starten sie recht gleich. Es wird wieder eine Prüfung geschrieben und wieder müssen Aufgaben gelöst werden. Anfangs hatte ich daher das Gefühl, dass die Autorin einfach keine neue Idee hat.
Aber im Laufe des Buches sind mir viele Unterschiede aufgefallen und spätestens ab der Hälfte gab es kaum noch Ähnlichkeiten zum ersten Teil, geschweige denn zu anderen Büchern und das Buch nahm wirklich noch mal rasant an Spannung zu, da sich die Ereignisse mehr und mehr zuspitzen.


Die Vorstellung, dass einfach Menschen umgebracht werden, die versagen, finde ich immer noch erschreckend und auch in Nichts vergessen und nie vergeben wird es nicht besser. Es war teilweise so schlimm zu lesen, dass ich echt schockiert war. Was wiederum für mich die Frage aufwarf, warum die Menschen getötet werden, wenn es doch sowieso nicht so viele Menschen gibt und jede Hand gebraucht wird?


Den Mut von Cia finde ich daher sehr bemerkenswert, auch wenn ich manchmal echt mit ihr mit fiebern musste, weil ich dachte, dass auch sie bald ein Ende finden wird. Denn sie hat das Talent sich in Gefahren zu bringen und irgendjemand hat es scheinbar auf sie abgesehen.


Aber ich habe mich auch sehr aufgeregt.. Nämlich über das Ende.. Ein fieser Cliffhanger, der mich wahnsinnig neugierig auf den nächsten Teil macht und ich es kaum erwarten kann, bis er Anfang 2016 rauskommt.


Das Buch hat mich auf jeden Fall wieder gepackt und ist auf jeden Fall für alle, die auch den ersten Teil toll fanden.











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