Sonntag, 26. April 2015

[Autoreninterview] Nicole Beisel



Stell dich doch einmal kurz vor.
Ich heiße Nicole Beisel, bin29 Jahre alt und lebe mit meiner Familie im südhessischen Raum. Ich habe im Kindesalter das Lesen lieben gelernt und schreibe seit fast zwei Jahren. Nebenher führe ich auch Korrektorate/Lektorate aller Art durch.

Was hat dich dazu bewegt, Bücher zu schreiben?
Das Lesen an sich, der Reiz, eine eigene Geschichte zu kreieren und meine bisherigen Erfahrungen und Wünsche im Leben.


Wie entwickeln sich deine Ideen zu den Büchern? Wodurch wirst du inspiriert?

Am meisten bzw. am häufigsten ist es die Musik, die meine Ideen erwachsen lässt. Oft höre ich nur ein Lied, und prompt fällt mir eine Geschichte dazu ein. So entwickelt sich die Idee weiter bis zum fertigen Roman.

Hat sich dein Leben verändert, seitdem du begonnen hast Bücher zu schreiben?
Nicht wirklich. In beruflicher Hinsicht ja, auch habe ich einige neue Kontakte knüpfen können, aber mein Leben an sich ist noch immer dasselbe.

Hast du zwischendurch auch mal Schreibblockaden? Was machst du dagegen?
Ab und zu habe ich welche, ja. Dann versuche ich, weiter Ideen zu sammeln, aber wenn ich merke, dass auch das nicht klappt versuche ich mich eine Weile abzulenken, bis mir wieder spontan etwas einfällt, das sich weiterentwickeln kann und sich gut „verarbeiten“ lässt.

Gab es irgendwann mal einen Zeitpunkt, an dem du am liebsten alles über Bord geworfen hättest? Was hat dich dazu bewegt weiter zu schreiben?
Ja, solche Momente gab es, vor allem am Anfang, als sich meine Erfahrungen im Schreiben noch in Grenzen hielten und das Feedback nicht immer so positiv ausgefallen ist, wie vielleicht anfangs erwartet. Aber einige wenige positive Worte haben mich bewogen, weiter zu machen, ebenso wie mein eigener Wunsch, ein gutes Buch zu erschaffen. Somit ist auch mein Erfolg langsam gewachsen und heute bin ich froh, weitergemacht zu haben.

Erzähl doch mal etwas zu deinem Buch/deinen Büchern.
Bislang habe ich 5 Romane veröffentlicht, alle in Sachen Liebe, Freundschaft, Familie und Schicksal. Ich schreibe sehr gerne Gefühlvolles, und bislang kam das bei den Lesern recht gut an. Unter Pseudonym habe ich im Bereich Erotik eine Kurzroman-Trilogie geschrieben und veröffentlicht.

Hast du schon ein neues Buch geplant? Magst du uns schon etwas dazu verraten?
Aktuell schreibe ich an einem neuen Roman, ebenfalls in Richtung Liebe/Beziehung. Außerdem schwirren mir zwei neue Ideen im Kopf herum, eine davon betrifft eine Fortsetzung meines kürzlich erschienenen Romans „Vermiss mich nicht“. Diese Idee kam, nachdem ich mehrmals darauf angesprochen wurde, ob es denn eine Fortsetzung geben wird.


Welche Bücher liest du ganz Privat? Welches Buch sollte man auf jeden Fall einmal gelesen haben?
Ich selbst lese auch gerne Liebesromane, hin und wieder darf es auch gerne mal etwas Lockeres sein. Es gibt so unendlich viele gute Romane, dass ich keinen konkreten Tipp abgeben kann, ohnehin hat da jeder seinen eigenen Geschmack.


Hast du das Gefühl, dass dir Rezensionen helfen? Findest du sie sinnvoll?
Oh ja, sie helfen sogar sehr. Vor allem zeigen sie mir als Autorin, dass meine Arbeit anerkannt wird. Man freut sich über gute Bewertungen, Lob und Dank, findet in ihnen einen Ansporn, um weiterzumachen. Auch Kritik ist nicht verkehrt, man kann viel daraus lernen, sofern diese Kritik vernünftig rübergebracht wird.


Wie stehst du zu Gewinnspielen? Verlost du auch manchmal eins deiner Bücher?
Einige Male habe ich schon meine Taschenbücher angeboten, allerdings halte ich mich da aktuell ein wenig zurück, was keinen besonderen Grund hat.


Wie gehst du mit negativer Kritik um?
Wie bereits oben beschrieben gebe ich mir Mühe, die Kritik richtig zu verstehen und anzunehmen, um daraus zu lernen. Kritik war hin und wieder bereits hilfreich, und dafür bin ich dankbar, auch wenn man im ersten Moment vielleicht enttäuscht ist von sich selbst.


Gibt es für dich ein No-Go im Sinne von Büchern oder auch deinen Fans?
Da gibt es sicher einige, wie z. B. das illegale Tauschen von Ebooks oder das grundlose Schlechtmachen unter Kollegen.


Hast du Tipps für junge Autoren oder die, die es gerne werden möchten?
Nun, sofern man den Wunsch hat, zu schreiben, sollte man das auch tun. Ganz gleich, was am Ende dabei raus kommt oder was man von sich selbst erwartet: Einen Versuch ist es immer wert. Aber: Man sollte zuerst schreiben und sich erst später Gedanken über eine eventuelle Veröffentlichung machen, sonst steht man sich oft selbst im Weg.


Was willst du noch unbedingt an deine Leser los werden?
Meinen Lesern gilt ein sehr großer Dank. Ein Dank für die vielen Worte der Kritik, des Lobes, des Dankes und der Bewunderung. Ich danke meinen Lesern für die Treue und die Unterstützung, die sie mir ständig entgegen bringen, denn für meine Leser schreibe ich, und ich tue das wahnsinnig gerne.

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