Donnerstag, 19. März 2015

[Rezension] Ragnor - Am Anfang war Quasarmagie von Jürgen Friemel








    Titel: Ragnor - Am  Anfang   war Quasarmagie



    Autor: Jürgen Friemel

    Verlag:

    Seitenanzahl: 215

    Genre: Fantasy






Der erste Band der Ragnor-Saga erzählt die Geschichte von einem jungen Mann unbekannter Herkunft der auf einer mittelalterlichen geprägten Welt seinen Weg ins Leben sucht. Sein Weg aus seinem behüteten einsamen Tal seiner Jugend in die harte Realität einer manchmal grausamen Welt ist alles andere als leicht und fordert ihm so manches ab. Er erlebt dabei nicht nur diverse spannende Abenteuer, sondern begegnet auch zum ersten Mal in seinem Leben dem Tod  und ist sogar selbst gezwungen zu töten. Aber er erlebt nicht nur Schreckliches, denn er lernt im Laufe der turbulenten Ereignisse auch seine erste Liebe kennen. Aber damit nicht genug. Seine geheimnisvolle Herkunft, die ihm einige seltsame Begabungen mitgegeben hat,  konfrontiert ihn mit nicht alltäglichen Fähigkeiten, die er erst einmal beherrschen lernen muß. 


Seit Äonen herrschte Gleichgewicht zwischen Ama, den vorwärts drängenden Mächten der Schöpfung, und den zerstörenden Mächten des Nichts, genannt Ximon, in der Galais Andromeda.
Doch dann, vor etwas mehr als tausend Standardjahren gelang es Ximons Knechten den Grauen Legionen die, auch "Hüter" genannt Paladine Amas, zu vernichten und die Herrschaft über die ganze Galaxie an sich zu reißen.


Aufbau und Schreibstil
Das Buch hat insgesamt 9 Kapitel, die sich über eine länge von ca. 215 Seiten ziehen.
Am Anfang des Buches befindet sich eine Karte, welche den Handlungsort der Geschichte zeigt.
Der Schreibstil des Autors ist leicht verständlich und gut zu lesen.


Spannung
Leider gab es in dem Buch nur wenig spannende Momente, obwohl man daraus viel hätte machen können. Vieles war für mich schon vorhersehbar und daher nicht ganz so spannend.


Charakter
Ragnor
Ragnor ist unser Protagonist. Er lebt bei Tana und Lars, welche ihn aufgenommen hatten ,nachdem er ausgesetzt worden war. Ragnor wird in dem Buch 14 Jahre alt und gilt nun als erwachsen. Zusammen mit Menno und Rurig wird er auf Jagd gehen und das ein oder andere Abenteuer erleben.



Das Cover finde ich gut getroffen, auch wenn es schlicht gehalten ist. Man sieht das Schwert und das Schild, welche in dem Buch eine besondere Rolle spielen. Auch kann man erkennen, dass die Klinge des Schwertes etwas besonderes ist.
 
Er spürte - nein er wusste - dass es zwischen ihm und diesen Waffen eine besondere Verbindung gab.
  
Leider weiß ich nicht, ob es sich oben um den Klappentext handelt. Die Zusammenfassung habe ich auf der Autorenseite des Autors unter Ragnorworld gefunden. Er gibt gut wieder, was auf den Leser im Buch zu kommt.
 
Die Charaktere waren ganz nett gestaltet und waren mir von Anfang an sympathisch. Allerdings hatte ich oft das Gefühl, dass ich gar nichts so wirklich über sie weiß, aber ich denke, dass sich da noch einiges im Laufe der Reihe tut.
Wir treffen hier jedoch nicht nur auf Menschen, sondern auch auf Orcs, die nicht immer friedlich gesinnt sind.
 
Das Setting entspricht dem des Mittelalters. Ich konnte mich gut in die Welt von Ragnor hineinversetzen und konnte mir ein schönes Bild von der grünen und unbehandelten Umgebung machen.
 
Die Geschichte an sich finde ich gut und auch den Gedanken hinter der Geschichte. Ein wenig habe ich mich dabei an eine andere Reihe erinnert. Vor allem dreht sich das Buch darum, dass Ragnor als Jäger oder auch Krieger ausgebildet wird und ein ganz besonderes Schwert besitzt, das sonst keiner hat.
Die wenigen Augenblicke, in denen es zum Kampf kommt, konnten mich leider nicht richtig überzeugen. Die Spannung hielt sich meistens in Grenzen und auch die Kämpfe waren nicht sonderlich spannend, noch lang beschrieben, so dass ich nicht das Gefühl hatte, richtig unterhalten worden zu sein. Dazu war der Kampf zu oberflächlich beschrieben.
 
Das Ende war für mich mit der beste Teil. Da wurde es dann doch einmal für einen Moment sehr spannend und hat neugierig auf den nächsten Teil gemacht.
 
Am Ende möchte ich noch anmerken, dass das Buch leider nicht richtig korrigiert ist. Rechtschreibfehler waren ein paar drinnen, aber vor allem gab es viele Kommatafehler (siehe z.B. oben unter "Die ersten beiden Sätze"). Das mit den Kommas kann jedem passieren und keiner ist perfekt, aber ich finde, dass ein Buch schon wenig Fehler enthalten sollte, denn der Leser zahlt schließlich dafür.



Eine Geschichte, die in eine wunderbare, fantastische Welt entführt, der es jedoch an Spannung mangelt.




Spannung   : 2/5 Kirschblüten
Charaktere  : 3/5 Kirschblüten
Inhalt       :   3/5 Kirschblüten
Klappentext    : 4/5 Kirschblüten
Cover       :     4/5 Kirschblüten
Schreibstil  :  4/5 Kirschblüten










































































































 









































 






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