Samstag, 7. März 2015

[Rezension] Die Götterjäger - Aus dem Exil von Jeanne Winter







Amy Laurent Ashford hasst es Jägerin zu sein – denn ihr übernatürlicher Instinkt lässt sie nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, sondern verdammt sie zum Töten.
Um dem Kreislauf zu entkommen, stürzt sie sich in ihr Leben als Soldatin der U.S. Airforce. Bis zu dem Tag, an dem sie den verhängnisvollen Befehl bekommt, eine Top Secret-Akte zu transportieren. Ihr Wagen erleidet mitten in der texanischen Wüste eine Panne. Notgedrungen muss sie sich von einem Reisebus mitnehmen lassen.
Doch noch bevor sie diesen betritt, dringt der erste unmenschliche Laut aus dem Fahrzeug und zieht sie in einen alten Albtraum, aus dem sie nie wieder erwachen soll…



                              

Kaktus. Kaktus. Kaktus. Strauch. Noch ein Kaktus.
Amy Laurent Ashford seufzte entnervt und stellte die Klimaanlage um weitere Grad kühler, während die Wüstenhitze immer noch mit unnachgiebiger Intensität an dem schwarzen Lack kratzte.



Aufbau und Schreibstil
Das Buch hat insgesamt 25 Kapitel, welche immer mit einem Zitat beginnen. Dazu unter "Meine Meinung" mehr.
Am Ende befindet sich noch ein Glossar, mit allen vorkommenden Wesen und deren Definition dazu.
Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der einen von Anfang an fesselt und mitnimmt.
 

Spannung
Direkt der Einstieg beginnt spannend und ich hatte kaum Zeit zum atmen.
Es gab ein paar Momente, die nicht so atemberaubend waren, jedoch waren diese auch sehr spannend, da sie so allerhand interessante Informationen mit sich gebracht hatten.
 

Charaktere
Amy
Amy verfolgen wir über das ganze Buch. Sie ist eine taffe Frau, die vor nichts zurückschreckt. In ihr steckt zwar selbst der Jäger, doch hatte sie diesen verdrängt und muss sich diesem plötzlich wieder stellen.
 

Jonathan/Nathan
Er war für mich von Anfang an ein Rätsel und geheimnisvoll. Allein die zwei Namen hatten mich am Anfang etwas verwirrt, aber das klärte sich im Laufe des Buches. Er ist sehr empfindlich und richtig schlau, bin ich aus ihm noch nicht geworden.


Das Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde lesen, in der über das Buch diskutiert wurde.
Das Cover finde ich toll. Es zeigt zum einen die Protagonistin und zum anderen das düstere Setting, in dem der Roman stattfindet.
    
Den Klappentext finde ich auch gut getroffen. Er erzählt den Anfang des Buches und gibt einen kleinen Hinweis darauf, wie es weiter geht. Ich finde, dass das sehr neugierig auf das Buch macht.  
  
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Wir erfahren etwas über Amy, die auf dem Weg ist, ein wichtiges Dokument abzugeben. Dabei geschehen ihr Dinge, die wir uns gar nicht vorstellen wollen. Gerade der Anfang war sehr blutig und gruselig und natürlich auch sehr spannend.
Ich konnte mich in das Geschehen sehr gut hineinversetzen und wurde von der ersten Sekunde mitgerissen.
 
Die Charaktere haben mir generell sehr gut gefallen. Ich hatte von jedem einzelnen eine gute Vorstellung, wie sie aussehen und was sie in dem Moment tun. Für mich waren sie sehr authentisch und sympathisch. Ich finde, dass das eine gute Charaktergestaltung ausmacht.
Vor allem Amy hatte es mir angetan. Zwar ist sie eine taffe Persönlichkeit, jedoch hatte ich oft gemerkt, wie sehr sie eigentlich unter der Situation leidet und ich konnte mich dabei direkt in sie hineinversetzen. Aber auch sie hat ihre Geheimnisse, die nicht direkt am Anfang ausgesprochen wurden.
Nathan war mir, wie oben schon genannt, ein Rätsel. Ganz schlau wurde ich im Laufe des Buches nicht aus ihm. Auf der einen Seite ist er ein taffer Mann, welcher Amy beschützt und für sie gerade steht, auf der anderen Seite scheint er zerbrechlich und ein Geheimnis zu hüten, welches ich im ersten Buch nicht erfahren habe.


Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin sich nicht nur auf ein übernatürliches Wesen beschränkt hat. So treffen wir nicht nur auf Zombies und Vampire, sondern auch zum Beispiel auf Feenkatzen, Kobolde und Werratten.
Dadurch gab es eine gesunde Abwechslung an Charakteren.
Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, in dem noch einmal alle verschiedenen Wesen erklärt werden. Dadurch kommt man nicht durcheinander und hat einen guten Überblick über alle.
Besonders die Feenkatze hat es mir angetan, da sie von ihrer Art sehr süß und liebevoll war und man bei ihr immer umdenken musste. Warum man bei ihr umdenken muss, solltet ihr am besten selbst lesen.
 
>>Verbünde dich nicht mit jenen,
die niemals hätten existieren dürfen.
Sie formen die Welt, wie es der Natur in ihrer Endlosigkeit
niemals vorbestimmt war.
Und sie werden dich zu ihrem Werkzeug machen.<<
 
Ob das wirklich so ist?
 
Sehr spannender Auftakt der "Götterjäger"-Reihe. Mit vielen blutigen, traurigen und spannenden Szenen.

Spannung   : 5/5 Kirschblüten
Charaktere  : 4/5 Kirschblüten
Inhalt       :   5/5 Kirschblüten
Klappentext    : 4/5 Kirschblüten
Cover       :     5/5 Kirschblüten
Schreibstil  :  5/5 Kirschblüten



















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