Sonntag, 29. März 2015

[Rezension] Die Frauenkammer von Jannes C. Cramer

Titel: Die Frauenkammer
Autor: Jannes C. Cramer
Verlag: amazonpublishing
Seitenzahl: 184
Genre: Thriller

In einem abgelegenen, unbelebten Teil der Stadt wird eine Frauenleiche gefunden, doch die Ermittlungen liefern keine verwertbaren Spuren ‒ weder zum Opfer noch zum Täter. Wenige Wochen später sorgt eine zweite Tote für offene Fragen. Ein tragischer Unfall oder ein weiterer Mord? Wie sich schnell herausstellt, scheint es eine Verbindung zwischen beiden Fällen zu geben. Für Kommissar Frank Holper beginnt eine mühsame Ermittlungsarbeit, für die er schon bald die Hilfe eines externen Beraters in Anspruch nimmt. Ein verhängnisvoller Fehler .. Quelle



Nachdenklich blickte Kommissar Frank Holper in die stumpfen, leblos starrenden Augen. Diesen Anblick hatte er nicht erwartet, als er über Funk zum vermeintlichen Tatort gerufen worden war.


Aufbau und Schreibstil
Das Buch hat keine Kapitel. Lediglich durch Absätze sind die einzelnen Handlungsstränge und Perspektiven unterteilt.
Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, der den Leser zum mitfiebern animiert.

Spannung
Direkt am Anfang wird klar, dass es sich hierbei um ein spannendes Werk handeln muss. Man wird direkt in das Geschehen hineingeworfen und den ganzen Thriller über, konnte ich mitfiebern.

Charaktere
Lukas
Lukas ist Privatdetektiv und arbeitet oft Hand in Hand mit der Polizei. Aber Lukas hat ein düsteres und grauenhaftes Hobby: Er liebt es, wie Frauen leiden und ihr Leben geben. Lässt sich das mit seinem Beruf vereinbaren?

Miriam
Miriam ist Studentin. Zum studieren ist sie scheinbar weggezogen und hat den Anschluss noch nicht richtig gefunden. Daher ist sie eher eine Einzelgängerin. Im Laufe des Buches, muss sie lernen, dass man nicht jedem Menschen direkt vertrauen sollte...

Frank Holper
Frank arbeitet bei der Polizei und untersucht die Fälle, der verschwundenen und ermordeten Frauen. Als er jedoch nicht mehr weiter kommt, engagiert er Lukas, damit er verdeckt ermitteln kann. Ob das klug war?

Das Cover ist düster und genau darum passt es so wunderbar zu dem Thriller. Das Buch handelt generell von düsteren Machenschaften und wie der Titel schon sagt, ziehen dort die Frauen den Kürzeren. Daher ist auch eine weinende Frau als Titelmotiv prima getroffen.
Mir ist besonders aufgefallen, wie weich das Cover ist. Es liegt wunderbar angenehm in der Hand und hat etwas besonderes an sich

Der Autor hatte sich dazu entschieden, dem Buch keine Kapitel zu geben, sondern alles nur mit Absätzen zu unterteilen. Das war für mich am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen und wenn ich ehrlich bin, hätte ich dem Thriller auch keine Kapitel verpassen können.
Durch den schnellen Wechsel der Perspektiven und Ereignissen, finde ich, dass die Aufteilung so gut ist.

Die Charaktere waren sehr authentisch. Ich konnte mich in jede Person gut hineinversetzen und bei dem ein oder anderen habe ich echt mitgelitten
Dabei waren die Charaktere komplett unterschiedlich. Wir treffen auf Familienmenschen, Einzelgänger, Schauspieler und Psychopathen und doch scheint der ein oder andere sein wahres Ich gut verstecken zu können. So konnte ich mit den Charakteren gut mitfiebern und auch das ein oder andere Mal den Kopf schütteln.

Der Autor zeigt mit seinem Werk, dass man nicht jedem Menschen blind vertrauen  und auch nahestehende Menschen einmal hinterfragen sollte.
Ebenso ist nicht jeder Mensch, der einer hohen Position, wie zum Beispiel  Polizist, gleich ein Sonnenschein, dem man blind vertrauen sollte.

Der Thriller konnte mich von Anfang an überzeugen und fesseln.
Weglegen war da wirklich schwer.

Spannender Thriller und ein Muss für Psychothriller Fans.

 
Spannung   : 4/5 Kirschblüten
Charaktere  : 5/5 Kirschblüten
Inhalt       :   5/5 Kirschblüten
Klappentext    : 5/5 Kirschblüten
Cover       :     4/5 Kirschblüten
Schreibstil  :  5/5 Kirschblüten







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