Dienstag, 31. März 2015

[Rezension] Das verlorene Rudel von Viola L. Gabriel

Titel:  Das verloren Rudel
Autor: Viola L. Gabriel
Verlag: bookshouse
Seitenzahl: 436
Genre: Paranormal-Romance

Liebstein ist ein abgelegenes Dorf, in dem langsam aber sicher die Moderne Einzug hält und den alten Glauben an Zauberwesen und Geister verdrängt. Nur eine will das nicht hinnehmen: Fiona. Kein Wunder, dass man sie im Dorf für seltsam hält.Eine Vollmondnacht ändert alles. Drei riesige Wölfe zieht es auf ihrem Beutezug in das alte Dorf. In höchster Gefahr gewährt Fiona den heranstürmenden Tieren Unterschlupf und rettet ihnen damit das Leben. Am nächsten Morgen sieht sie sich am Ziel ihrer Träume. Anstatt der Wölfe erwachen neben ihr drei imposante Männer: Lex, Carras und Serafin.Darf sie den geheimnisvollen Gestaltwandlern vertrauen? Mehr und mehr Dörfler schöpfen Verdacht und der nächste Vollmond zieht gewaltige Feinde in das Dorf – ein gefürchtetes Wolfsrudel, das es auf Serafin und seine Gefährten abgesehen hat.
Hineingezogen in die gefährliche Welt der Wölfe, in einen Kampf um Macht und Freiheit, muss Fiona sich nun behaupten, denn sie wird niemals zulassen, dass jemand ihren neuen Freunden etwas antut, zumal einer von ihnen heimlich ihr Herz erobert hat.
Quelle

Atemlos starrte sie in die klirrende Vollmondnacht.
Die drei Schatten, die sich eben erst vom Dorfrand gelöst hatten, jagten über die lang gestreckte, in fahles Licht getauchte Anhöhe auf sie zu.



Aufbau und Schreibstil
Insgesamt hat das Buch 20 Kapitel, welche sich über eine Spanne von 436 Seiten ziehen. Dabei sind die Kapitel in drei große Abschnitte unterteilt.
Die Autorin hat einen leicht verständlichen Schreibstil, der zum lesen animiert.

Spannung
Die Spannung schwankte im Buch etwas. Jedoch war ich die meiste Zeit an das Buch gefesselt und habe mich gefragt, was nun als nächste kommt.

Charaktere
Fiona
Fiona lebt in einer Waldhütte. Sie ist 15 Jahre und trotzdem wohnt sie allein mit ihrem Schwein, da ihr Vater auf Wanderschaft gegangen war. Zwischendurch wird sie von Nanna, einer "Hexe" aus dem Dorf, besucht.
Fiona interessiert sich stark für Fantasywesen und hofft selbst einmal einem zu begegnen. Im Dorf wird sie mehr oder weniger nur ausgelacht.

Carras, Lex, Serafin
Die drei sind Werwölfe. Allerdings läuft bei ihnen nicht alles immer rund. Denn sie werden gejagt.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, finde ich. Vermutlich zeigt es Fiona mit einem Werwolf. Das Rot finde ich auch gut getroffen, da es zum einen die Gefahr zeigt und zum anderen verbinde ich es auch irgendwie mit dem Vollmond.

Die Charaktere waren sehr gut getroffen.
Fiona ist zwar sehr naiv, aber auch sehr neugierig und mutig. Tapfer stellt sie sich Gefahren, die sich ein einer von uns nicht stellen würde, obwohl sie vielleicht ihr Leben dafür geben würde. Des Weiteren zeigt sie Nächstenliebe.
Daher war mir Fiona sehr sympathisch.
Die Wölfe konnte nicht unterschiedlicher sein. Der eine jung, der andere auch mal zornig und wiederum hat der Letzte ein Geheimnis. Was das wohl sein wird?
Ich finde, dass so für jeden etwas dabei ist.

Das Setting hat mir sehr gut gefallen. So ziemlich alles spielt in der freien Natur und diese zeigt sich meist von ihrer besten Seite. Die Autorin hatte auch wert darauf gelegt, diese zu beschreiben.

Die Geschichte an sich ist ziemlich spannend. Ich finde es gut, dass sie in mehrere Teile unterteilt ist, denn wir wandern auch an verschiedene Orte.
Als Leser konnte ich Fiona und ihre Wölfe auf ihrer gefährlichen Mission begleiten und das ein oder andere Mal musste ich echt mit bangen, was nun geschieht. Wo die Geschichte langsam und sanft begonnen hatte, wurde ich schnell auf eine spannende und rasante Fahrt in die Welt der Werwölfe mitgenommen.

Spannende Fantasygeschichte, die sich schnell und leicht lesen lässt.

Spannung   : 4/5 Kirschblüten
Charaktere  : 4/5 Kirschblüten

Inhalt       :   4/5 Kirschblüten 
Klappentext    : 5/5 Kirschblüten
Cover       :     5/5 Kirschblüten
Schreibstil  :  4/5 Kirschblüten




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