Montag, 23. Februar 2015

[Rezension] Irrlichter von Pia Hepke










Titel: Irrlichter
Autor: Pia Hepke
Verlag:
Seitanzahl: ca. 138 Seiten (Ebook)
Erscheinungsdatum: 19.01.2015
Genre: Roman, Fantasy





Irrlichter Was sind eigentlich Irrlichter? Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt? Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln? Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.

Nicole schaute sich in den dämmrigen Licht um. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, sich auf diese Wette einzulassen.


Aufbau und Schreibstil
Insgesamt  hat das Buch 13 Kapitel, die sich über ca. 138 Seiten erstrecken.
Der Schreibstil der Autorin ist zum Teil etwas gewöhnungbedürftig (dazu siehe Meine Meinung). Jedoch gut zu verstehen und leicht zu lesen.

Spannung
Das Buch hatte Höhen und Tiefen. Mal steigert sich die Spannung und mal sinkt sie wieder. Jedoch hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, dass das Buch langweilig ist.

Charaktere
Nicole
Nicole geht noch in die Schule und hat nicht unbedingt viele Freunde. Bei einer Wette mit ihrem besten Freund, trifft sie auf Wrin, einem Irrlicht. Dabei verliebt sie sich in ihn und würde sogar ihr Leben für ihn lassen...

Wrin
Er gehört zu den Irrlichtern, die die Welt von Schattenwesen beschützen. Vom Aussehen her, scheint er so alt wie Nicole zu sein, jedoch hat er schon viele Jahre hinter sich...

Das Cover finde ich super gelungen. Ich denke, dass es schwer ist, ein Cover, welches im dunklen spielen soll, zu gestalten. Das wurde von der Autorin jedoch super umgesetzt. Man findet viele wichtige Elemente darauf und man kann sich dadurch schon mal einen guten Überblick über das Buch verschaffen.
Den Klappentext finde ich auch sehr interessant. Meistens finden wir dort eine kleine Zusammenfassung vom Inhalt. Hier jedoch beginnt der Klappentext erst einmal mit einer kleinen Definition, was ein Irrlichter eigentlich ist, bis hin wir dann beim Inhalt landen. Ich finde, dass der Klappentext sehr neugierig auf das Buch macht.
Die Autorin hat einen unverwechselbaren Schreibstil. Individuell, wie ich finde. Zu Mal ist er nicht unbedingt schwer zu lesen, zum anderen habe ich dort auch Sätze gefunden, die ich auch mal zwei Mal lesen musste. Zu ihrem Schreibstil gehören scheinbar eingeschoben Sätze:

Schnell noch die Turmuhr, dessen Zifferblatt beleuchtet war, abfotografieren - hoffentlich hatte das Blitzlicht keiner gesehen -, die SMS verfasst und dann machte sie sich auf den Heimweg.

Im ersten Moment musste ich mich an so Sätze gewöhnen. Aber ich finde auch, dass damit das Lesetempo gesteigert wird und somit auch die Spannung. Von diesen Sätzen befinden sich einige im Buch.
Ich finde, dass der Autorin mit "Irrlichter" eine schöne, neue Geschichte gelungen ist. Die Handlung kam mir noch nicht bekannt vor, so wie es bei den ein oder anderen Geschichten ist, die sich ähneln. Viel mehr konnte ich als Leser in eine neue Welt eintauchen, die mich gefesselt hatte.
Wer eine kleine Geschichte für zwischendurch sucht, die für einen kurzen Settingwechsel sorgt und schnell auch mal verzaubert, der macht mit dem Buch nichts falsch!

Cover       :     5/5 Sterne
Schreibstil  :  4/5 Sterne
Spannung   : 4/5 Sterne
Charaktere  : 4/5 Sterne
Inhalt       :   4/5 Sterne
Klappentext    :4/5 Sterne
 






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