Samstag, 28. Februar 2015

[Rezension] Der Ruf des Pharaos von Sandra Rehschuh

Albträume werden nicht wahr … oder doch?Dunkelheit. Ringsumher. Wände, die keinen Ausweg erkennen lassen.
Die vierzehnjährige Anna träumt oft von einem finsteren Labyrinth, bis sie erkennt, dass ihre Träume sie in eine andere Realität gezogen haben. Sie findet sich im alten Ägypten wieder, 1335 Jahre vor Christus.
Anna weiß, sie muss aufwachen, verschwinden, doch sie kann nicht. Eine viel zu starke, unheimliche Macht hält sie gefangen. Ihr Schicksal ist auf rätselhafte Weise mit der Vergangenheit verbunden. Warum setzt der mächtige Pharao Echnaton alles daran, sie in seine Hände zu bekommen? Wird Anna es mithilfe der Katzengöttin Bastet schaffen, nach Hause zurückzukehren? Und was macht ausgerechnet Daniel, ihre erste große Liebe, an diesem Ort, in dieser Zeit?


Dunkelheit. Schwärze. Überall. Atemberaubend. Anna sah keinen Meter weit.


Aufbau und Schreibstil
Insgesamt hat das Buch 14 Kapitel, wobei jedes seine eigene Überschrift besitzt und sich insgesamt über 196 Seiten zieht.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen, ohne große Holperstellen.

Spannung
Leider kam bei mir nicht wirklich die Spannung auf. Zwar hatte das Buch auch seinen einen oder anderen spannenden Moment, aber leider war das für mich nur selten. Was vielleicht aber auch daran lag, dass ich mich nicht so gut in das Buch hineinversetzen konnte.

Charaktere
Anna
Anna ist 14 und eigentlich will sie nur ein normales Leben führen. Jedoch suchen sie Nachts ständig Albträume auf und zwar immer der selbe. Als sie sich plötzlich in einer anderen Welt befindet, der kein Albtraum zu sein scheint, muss sie sich gegen höhere Kräfte bewehren...

Das Cover finde ich sehr schön. Man sieht ihm direkt an, dass es in Ägypten spielt und daher macht es neugierig. Allerdings ist mir aufgefallen, dass das Mädchen auf dem Bild blonde Haare hat und ich davon ausgehe, dass das Anna sein soll. Jedoch wird Anna in dem Buch mit dunkel schwarzen Haaren, wie eine Göttin, beschrieben.
 
Den Klappentext finde ich auch gut getroffen. Er erzählt im kurzen, was auf den Leser zu kommt.
 
Den Inhalt des Buches finde ich okay. Man merkt, dass die Autorin das Thema Ägypten sehr beschäftigt hat. Sie scheint vieles recherchiert zu haben, um dem Leser einen Einblick in das alte Ägypten zu geben.
Auch die Lieder, die zwischendurch immer kamen, haben sehr gut gepasst. Vor allem, da sie in einem älteren Sprachstil geschrieben wurden und nicht unbedingt immer direkt verständlich waren. Das hatte etwas mystisches an sich.
Leider bin ich in das Buch nicht ganz so gut reinkommen. Nicht alles hat sich für mich direkt erschlossen und es gab ein paar Stellen, an denen ich nicht wusste, was jetzt genau passiert.
Zum Teil hatte sich die Geschichte für mich etwas gezogen, da sie ständig auf Reisen waren und nur wenig Stellen fand ich wirklich spannend. Ich weiß nicht, ob es nur an mir lag oder generell am Schreibstil der Autorin.

Ein Buch für zwischendurch. Allerdings muss man sich sehr für Ägypten interessieren.

Spannung   : 4/5 Sterne
Charaktere  : 4/5 Sterne
Inhalt       :   4/5 Sterne
Klappentext    :4/5 Sterne
Cover       :     2/5 Sterne
Schreibstil  :  4/5 Sterne



















































Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen