Mittwoch, 14. Januar 2015

[Rezension] Winterlied von Katjana May

Titel: Winterlied
Autor: Katjana May
Verlag:
Bookshouse
Seitanzahl: 263 (Ebook) & 158 Taschenbuch
Genre: historischer Fantasy Roman
Erscheinungsdatum: 20.06.2014


              Klappentext              
Sie verdienen sich ihren Unterhalt durch Musik, Spiel und Tanz - Wanderer, heimatlos, misstrauisch beäugt. Der junge Tir ist einer von ihnen. Zum Überwintern in einer Burg gezwungen, trifft er dort auf die blinde Ailys, die streng bewacht gehalten wird. Doch nicht nur ihre eigenen Sippen werden ihnen zum Feind - in den Tiefen der Burg werden Legenden lebendig, und schon bald müssen Ailys und Tir nicht nur um ihre Zuneigung kämpfen, sondern auch gegen Geheimnisse, die mit ihnen allen verwoben sind.


              Die ersten beiden Sätze            
Der Wind zerrte an den dicken Planen, fuhr durch die Ritzen und über den Boden. Sturmböen heulten und schüttelten das Wetterzelt.


              Informationen           
Aufbau und Schreibstil

Das Buch ist in insgesamt in 14 Kapitel plus den Epilog aufgeteilt und erstreckt sich über 263 Seiten im Ebook bzw. auf 158 Seiten als Taschenbuch laut Bookshouse.

Die Autorin hat ihren Schreibstil der damaligen Zeit angepasst. Durch den etwas historischen Schreibstil, konnte ich mich gut in die Geschichte hineinversetzen und hatte das Gefühl, den Zauber der Musiker und Tänzer hautnah mit zu erleben.


Spannung
Das Buch hatte direkt spannend angefangen. Hatte aber zwischendurch zwischen spannend und etwas in die länge gezogen gependelt. Wobei sich zweiteres in Grenzen hält. Der Leser wird von einem Geschehen ins nächste katapultiert und daher kommt kaum Langweile auf.

Charaktere
Ailys
Sie ist die Tochter des Königs. In jungen Jahren ist sie ganz plötzlich erblindet. Seit dem wird sie stark behütet, wovon sie sehr genervt ist, da sie keinen Schritt mehr ohne Begleitung machen, geschweige die Burg verlassen darf.
Ailys habe ich als sehr sympathisch empfunden. Eine junge Dame, die im Laufe des Buches eine starke Entwicklung durch macht und irgendwann sich nicht mehr alles gefallen lässt.


Tir
Tir ist Tänzer und gehört zu den Wanderern. Die Wanderer sind beim Adel nicht angesehen, jedoch sind sie dazu verpflichtet ihnen Unterkunft zu geben. Tir ist der Auslöser für einen Wandel, dessen gravierende Folgen nicht schlimmer sein könnten.
Tir habe ich als junge, starke Persönlichkeit kenngelernt, der sich trotz aller Vorurteile seinen eigenen Weg bahnt.


             Meine Meinung          
Ich bin auf das Buch gestoßen, da ich ein Buch, dass mit dem Winter etwas zu tun hat, gesucht hatte. Der Titel passt sehr gut, da sich die Geschichte während der Winterzeit abspielt und alles im Zusammenhang mit dem Lied der Wanderer steht. Auch das Cover finde ich sehr schön getroffen. Ich gehe mal davon aus, dass die junge Frau auf dem Foto Ailys sein soll.
Die Charaktere waren sehr gut getroffen. Wir finden hier die verschiedensten Charaktere. Der eine von der Persönlichkeit eher schwach, der andere umso stärker. Des Weitere finden wir nicht nur "normale" Menschen, wie man es am Anfang vermuten würde, sondern auch viele magische Personen. 
Das Buch steckt voller Magie und entführt den Leser in eine mittelalterliche Welt vollerVorurteile, Liebe und Zauber.
Das Buch war recht spannend. Wie schon oben genannt, gab es Passagen, die sich etwas in die länge gezogen hatten. Allerdings waren diese wichtig, um den Fortgang des Buches zu verstehen.
Ich fand auch interessant, dass hier der Spruch galt: Hilf deinem Feind, dann bist du auch unsrer. Leider kam das in dem Buch sehr häufig vor, doch der Protagonist hatte sich nicht von seinem Weg abringen lassen, was für mich als Charakterstärke zählt.
Allem in allem ist das Buch gelungen und lässt sich gut lesen.


            Meine Bewertung            
Cover         :  4/5 Sterne

Schreibstil  :  5/5 Sterne
Spannung   : 4/5 Sterne
Charaktere  : 4/5 Sterne
Inhalt          :  4/5 Sterne
Klappentext:  4/5 Sterne






















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