Donnerstag, 2. Oktober 2014

[Rezension] Werde sichtbar von Celeste Ealain

Details
Autor: Celeste Ealain
Verlag:
Seitanzahl: 213
Erscheinungsdatum: 10.09.2014
Genre: Fantasyroman


Klappentext
Jedes Handeln hinterlässt Spuren im Leben anderer, Rädchen drehen sich in einem sensiblen Geflecht aus Geben und Nehmen. Können wir die Konsequenzen unseres Handelns erkennen? Stehen wir dafür gerade, was wir im Leben anderer anrichten? Kilian fühlt sich sicher, da eine mächtige, übernatürliche Gabe hinter ihm steht. Unbekümmert geht er über Leichen, um seine Ansprüche durchzusetzen und seinen Mitmenschen den Geist zu vernebeln.
Doch seine Gier macht in unvorsichtig. Als er genau an die Person gerät, die man sich besser nicht zum Feind macht, nimmt seine Erfolgsstory ein jähes Ende.
Kilian wird mit einem Fluch belegt: Er wird gezwungen, selbst die Qualen zu durchleben, die er anderen verursacht hat. Kann er sich läutern und seine Untaten wieder gut machen? Ihm bleibt nur wenig Zeit ... 




Die ersten zwei Sätze
Der Lauf einer Schusswaffe ist auf ihre Schläfe gerichtet und ihre Stimme durch die übergroße Pranke des Handlangers gezähmt worden. Kilian sah in ihre verzweifelten, durch Mascara verschmierten und in Tränen getränkten Augen.


Meine Meinung
Aufbau und Schreibstil
Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die alle sehr interessante und eigene Überschriften haben.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu verstehen und die Erzählperspektive schwankt zwischen dem Ich-Erzähler und der auktorialen Erzählperspektive.


Spannung
Als aller erstes machten mich die Kapitelüberschriften neugierig, da sie meist aus ein bis zwei Wörtern bestehen und nur etwas des vermutlichen Inhaltes preisgeben.
Interessant ist auch der Wechsel der Erzählperspektiven: Oftmals wusste ich nicht, wer gerade etwas erzählt. Daher konnte ich selbst mit überlegen.


Charaktere
Kilian
Ist ein reicher Mann, der durch illegale "Dinger" an das Geld gekommen ist. Er hat die Gabe, die Welt nach seinen Vorstellungen zu manipulieren.


Liam
Er ist der ehemals beste Freund von Kilian und arbeitet bei der Polizei.


Priscilla und Cecilia
Mutter und Tochter. Priscilla versucht Geld für ihre totkranke Tochter aufzutreiben, um ihr eine Organtransplantation zu ermöglichen.
Cecilia ist eine junge, lebensfrohe Frau, die in allem das gute sieht.


Evolet
Sie ist die Tochter des Teufels höchstpersönlich. Sie hat die Fähigkeit, Menschen zu beobachten.


Pascal
Er ist der Sohn von Kilian und ziemlich schüchtern. Er schien auf mich ziemlich intelligent, wenn nicht sogar Hochbegabt.


Mein Fazit
Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Die Farben gefallen mir einfach wahnsinnig gut.
Während dem Lesen, konnte ich mich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und die Geschichte ist vor meinem inneren Auge als Film abgelaufen.
Des Weiteren war das Buch auch ziemlich spannend. Kaum wurde es spannend, gab es erst einmal einen Perspektivwechsel, wodurch der Leser aus dem derzeitigen Geschehen erst einmal herausgenommen wurde. Auch war es für mich ziemlich interessant, dass es zwischendurch immer wieder Mal ein paar Stellen gab, wo plötzlich aus der Sicht einer Person geschrieben wurde. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, mir Gedanken darüber zu machen, um wen es gerade geht.
Ich finde, dass sich das Buch ziemlich gut und spannend lesen lässt und auch die Idee der Geschichte finde ich sehr interessant.


Meine Bewertung
Cover         :  5/5 Sterne
Schreibstil  :  5/5 Sterne
Spannung   : 4/5 Sterne
Humor        :  3/5 Sterne
Charaktere  : 4/5 Sterne
Inhalt          :  4/5 Sterne
Klappentext:  5/5 Sterne



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