Donnerstag, 9. Oktober 2014

[Rezension] Vor uns das Leben von Amy Harmon

Vor uns das Leben - Amy HarmonDetails
Autor: Amy Harmon
Verlag:
Egmont INK
Seitanzahl: 380
Erscheinungsdatum: 02.10.2014
Genre: Roman

Klappentext
Sterben ist einfach. Die wahre Herausforderung ist das Leben.
Die Highschool ist zu Ende. Das Leben liegt vor ihnen. Und obwohl Fern, Bailey und Ambrose dachten, sie wüssten, was die Zukunft für sie bereit hält, geschieht etwas Unvorhersehbares. Etwas, das die drei zusammenführt. Etwas, das ihnen zeigt, dass man stark sein kann, obwohl man sich unscheinbar fühlt. Dass man schön sein kann, obwohl man Narben am Körper trägt. Und dass das Schicksal manchmal seine ganz eigenen Pläne hat..


Die ersten zwei Sätze
"Die alten Griechen glaubten daran, dass alle Seelen, gleich ob gut oder schlecht, nach dem Tod in das Königreich des Hades in der Unterwelt hinab fahren und für alle Ewigkeit weilen würde", las Bailey laut vor. Sein Blick flog über die Seite.



Meine Meinung
Aufbau & Schreibstil
Das Buch ist in einen Prolog, mehrere Kapitel und in einen Epilog gegliedert.
Das Buch lässt sich gut und einfach lesen, ohne dass es irgendwelche Stolpersteine gibt.


Spannung
Die Spannung entstand vor allem dadurch, dass die Charaktere in bestimmten Situationen immer wieder in ihre Vergangenheit mit ihren Gedanken abdriften.
Dadurch wurde ich immer neugierig darauf, was als nächstes passieren wird.
Hinzu kam, dass Handlungen abrupt endeten und eine andere einsetzte.


Charaktere
Fern
Als Fern klein war, hatte sie rote Haare, schiefe Zähne und eine dicke Brille. So gar nicht der Typ auf den Mann steht. Jedoch verfügt sie über die Schönheit von Innen. Sie hat ein gutes Herz, ist für ihren Cousin Bailey da, wenn er Hilfe braucht und auch sonst hat sie ein kleines Helfersyndrom (was eigentlich nicht positiv ist) entwickelt.
Im Laufe des Buches entwickelt sie sich zu einer hübschen jungen Frau, dessen Charakter aber immer mehr strahlt, als ihr Äußeres.


Bailey
Als Bailey klein war, wurde bei ihm die schlimme Diagnose Muskeldystrophie diagnostiziert. Als er klein war, hielten sich die Symptome im Rahmen. Er konnte laufen und ziemlich alles machen (bis auf Ringen), was er gerne machen wollte.
Im Laufe des Buches nehmen seine Beschwerden aber zu, bis hin, dass er am Ende nicht mehr laufen, noch die Arme alleine heben kann.
Ich habe Bailey als sehr intelligenten jungen Mann erlebt, der nie dazu verlegen ist, seine Freunde und Lieben aufzuheitern, oder ihnen Weisheiten mit auf den Weg zu geben.


Ambrose
Ambrose ist der Star der Highschool. Er ist der Topringer und der heimliche Schwarm von Fern. Aber ihm gefällt es nicht, so im Mittelpunkt der Menschen zu stehen und schlägt deshalb einen Weg ein, den keiner für möglich gehalten hatte. Leider bleibt dieser Weg nicht ohne Folgen, auch wenn er am Ende sogar etwas positives daraus ziehen kann.


Mein Fazit
Wo fange ich am besten an.
Ich mag den Schreibstil der Autorin. Er lässt sich einfach super lesen und hat mich von Anfang an gefesselt. Ich finde gut, dass man sich nicht nur in einer Zeit wieder findet, sondern auch an den Erinnerungen der Charaktere teilhaben kann.
Dadurch wird das ganze Buch viel rührender.
Ich finde, dass das Buch sehr zum nachdenken anregt. Es gibt viele Stellen, wo der ein oder andere Charakter ein Thema anreist, welches auch uns, die Leser, genauso betreffen kann. Auch wird hier das Thema Krieg und der Verlust geliebter Menschen verarbeitet.
Selten rührt mich ein Buch wirklich sehr zu Tränen. Aber es war zum Teil einfach so traurig, dass es anders nicht mehr ging.
Hingegen zu manch negativen Bewertungen, finde ich dass das Buch sehr gut gelungen ist. Ich finde, dass es genau richtig geschrieben ist, aber macht euch am besten selbst ein Bild darüber.


Meine Bewertung

Cover         :  4/5 Sterne

Schreibstil  :  5/5 Sterne

Spannung   : 4/5 Sterne
Humor        :  4/5 Sterne
Charaktere  : 5/5 Sterne
Inhalt          :  5/5 Sterne
Klappentext:  5/5 Sterne







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