Samstag, 4. Oktober 2014

[Rezension] Das Amulett von Dultuur von Marc Ohnheiser

Details
Autor: Marc Ohnheiser
Verlag:
CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitanzahl: 17.08.2014
Erscheinungsdatum:
Genre: Fantasy


Klappentext
Der Fund eines mysteriösen Amuletts bringt Ben in das Reich Salex, das seit Jahren mit einem Fluch belegt und von den anderen Reichen abgeschottet ist. Als Lenobia, die dunkle Königin, ihn in seine Gewalt bringen will, retten ihn die Elben. Unter ihnen befindet sich Gewndolyn, der er bereits in seinen Träumen begegnet ist. Als sein Leben auf den Kopf gestellt wird, weiß er selbst nicht mehr, zu welcher Welt er wirklich gehört. Doch die Jagd auf das Amulett von Dultuur hat bereits begonnen!



Die ersten zwei Sätze
Dunkle Wolken türmten sich über den Hochhäusern von New York auf.
Die Sonnenstrahlen wurden bereits von den drohenden Schatten verschluckt.

Meine Meinung
Aufbau und Schreibstil

Das Buch ist in 3 große Kapitel unterteilt, die in mehrere kleinere Abschnitte gegliedert sind. Der Schreibstil des Autoren erinnert mich etwas an einen Aufsatz eines Kindes bzw. Jugendlichen:

Zum Glück bemerkte sie es nicht, weil es ja so dunkel war.
Sehr negativ ist mir auch aufgefallen, dass das Buch nur so vor Fehler strotz. Auf 192 Seiten sind es ca. 50 Fehler.

Spannung
Am Anfang war das Buch relativ interessant. Auf den restlichen Seiten musste man jedoch die Spannung suchen. Ich finde, dass keine richtige Spannung während dem Lesen aufkam.

Charaktere
Ben
Er ist der Protagonist des Buches und, glaube ich zu mindestens, noch nicht volljährig.

Gwendolyn
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist sie ein Mensch, der in der Elbenwelt lebt.

Lenobia
dunkle Königin

Meine Meinung
Das Cover hat mich neugierig gemacht. Ich finde es schön anzusehen.
Nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, passt das Cover zwar immer noch, aber ich finde, dass der Fokus zu sehr auf die Liebesgeschichte gerichtet ist, obwohl diese nur nebenbei spielt.
Die Geschichte an sich finde ich viel zu oberflächlich. Man erfährt weder viel über die Charaktere, noch über die Welt, in der die Geschichte spielt. Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht.
Des Weiteren gab es auch ein paar unrealistische Stellen: [...]dunkler Korridor in einen großen Stollen führte, der ungefähr 13 Kilometer lang und ziemlich breit war.
Bei aller Liebe, aber woher weiß der Protagonist, auch wenn es ungefähr ist, dass der Korridor 13 Kilometer lang ist? Das ist mir zu weit hergeholt und ziemlich unrealistisch.
Auf Amazon bin ich auf mehrere Rezensionen gestoßen. Eine davon handelte von den Rechtschreibfehlern im Buch. Der Autor hatte dazu anschließend Stellung genommen und meinte, dass er das Buch noch einmal zu seinem Lektorat geschickt hatte und das Buch Anfang September wieder erhältlich sei. Das Buch hatte ich am 20. September erhalten und leider strotzt es nur so von Fehlern. Ein kleines Beispiel dazu: [...] hörten sich an wie die Gesänge einer Kirchengemeine [...] Hinzu kommen immer wieder Fehler, wie einfach auftauchende Buchstaben oder auch zu viele Satzzeichen. Das sind alles Fehler, die man auch ohne viele Kenntnisse einfach finden sollte.
Auch gibt es oft Wörter, die auf mich gewirkt hatten, als ob der Autor durch sie nur einfach an Text gewinnen wollte.
Als letztes möchte ich noch hinzufügen, dass ich finde, dass die Geschichte Potential hat, wenn man sie nur richtig ausschmücken würde.


Meine BewertungCover         :  2/5 Sterne
Schreibstil  :  1/5 Sterne
Spannung   : 2/5 Sterne
Humor        :  1/5 Sterne
Charaktere  : 1/5 Sterne
Inhalt          :  2/5 Sterne
Klappentext:  2/5 Sterne



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen