Mittwoch, 17. September 2014

[Rezension] Level von Hugh Howey

Level - Hugh HoweyDetails
Titel: Level
Autor: Hugh Howey
Verlag:
Piper
Seitanzahl: 413 Seiten + einer Leseprobe von Silo
Erscheinungsdatum: 11.08.2014
Genre: Roman / Dystopie

Klappentext
2049. Die Erde ist unbewohnbar. Nur wenige haben überlebt. Liegt ihre letzte Hoffnung tief in der Erde? Ist der Silo der einzige Ort, an dem sie noch sicher sind? Und welchen Preis sind sie bereit, für ihre Sicherheit zu zahlen?



Inhalt
Wir schreiben das Jahr 2049. Der junge Architekt Donald wird von Senator Thurman mit dem Bau von riesigen unterirdischen Silos beauftragt. Er ahnt nicht, welche Brisanz seine Arbeit hat und dass ein verheerender politischer Konflikt bevorsteht. Als es zur Katastrophe kommt, wird die Erde unbewohnbar. Donald gelingt nur knapp die Flucht in eines der Silos, doch es beginnt ein neues Leben, das den harten Regeln von Senator Thurman folgt. Jeder, der gegen sie verstößt, riskiert den Tod. Als sich Widerstand regt, muss  der Silowächter Troy eine Entscheidung treffen: Lässt er die Rebellion blutig niederschlagen, oder zieht er den Zorn der Mächtigen auf sich? Aber dann entdeckt Troy die Wahrheit hinter Thurmans Macht und erkennt, dass seine eigenes Schicksal viel enger mit ihm verbunden ist, als er je geglaubt hat.

Die ersten zwei Sätze
Troy kehrte zurück unter die Lebenden, er erwachte in einem Grab. Direkt über seinem Gesicht hing eine dicke, frostüberzogene Glasscheibe.

Meine Meinung
Aufbau und Schreibstil
Das Buch besteht aus 413 Seiten + einer Leseprobe zu Silo.
Es gibt drei große Abschnitte, die jeweils in kleinere Kapitel unterteilt sind.
Die Wortwahl und die Sätze sind einfach und verständlich geschrieben.

Spannung
Der Autor beschreibt alles ziemlich um die Ecke. Also zum Beispiel, dass jemand etwas hört, aber er noch nichts sieht. Dadurch wusste man als Leser nicht genau, was passiert und manchmal passierte es ziemlich plötzlich.
Des Weiteren laufen immer zwei Handlungsstränge parallel:
Abschnitt 1: 2110 & 2049
Abschnitt 2: 2212
Abschnitt 3: 2345 & 2312

Charaktere
Troy:
Troy lebt im Jahr 2110 und wurde dort aufgetaut, damit er seinen Aufgaben als Wächter im Silo nachkommen kann. Er bemerkt, dass im Silo ein falsches Spiel getrieben wird und geht dem ganzen nach...

Donald:
Er lebt 2049 und arbeitet als Architekt und Abgeordneter.
Er wird von Thurman dafür beauftragt, die Silos zu entwerfen und zu bauen.

Mission:
Mission ist 17 Jahre alt und arbeitet als Träger in einem der Silos.

Anna:
Anna ist Thurmans Tochter und die Exfreundin von Donald. Sie wird eingefroren, um an den Prozessen der Silos teilzuhaben.

Thurman:
Er ist dafür verantwortlich, dass die Silos gebaut wurden und alles läuft nach seiner Nase.
Sein Wort ist Gesetz.

Jimmy Parker:
Er ist gerade Mal 16 Jahre alt und auf sich allein gestellt. Nachdem er alles verloren hatte, mutiert er zum Überlebenskämpfer...

Mein Fazit
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und leicht zu verstehen.
Am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten mich in das Buch einzufinden, da ich "Silo" nicht gelesen hatte. Aber da es sich bei diesem Buch hier, um eine Vorgeschichte zu "Silo" handelt, hieß es, dass es deshalb weiter kein Problem wäre, sich in das Buch hineinzufinden.
Nach dieser kurzen Anfangsschwäche, die weniger mit der Geschichte als mit mir selbst zu tun hatte, kam ich schnell in die Welt der Silos hinein und ich konnte mich gut in diese versetzen.
Ich finde das Buch sehr interessant und auch beängstigend zu gleich. Wie wäre es, wenn sich die Menschheit irgendwann selbst auslöscht?
Da mehrere Handlungen parallel liefen, wurde das Buch nicht langweilig, da immer wieder neue Sichtpunkte gegeben wurden.
An sich blieben für mich am Ende des Buches viele Fragen und auch viele Schicksale offen, die hoffentlich im nächsten Buch beantwortet werden.


Meine Bewertung

Cover         :  4/5 Sterne
Schreibstil  :  5/5 Sterne
Spannung   :  4/5 Sterne
Humor        :  2/5 Sterne
Charaktere  :  4/5 Sterne
Inhalt          :  4/5 Sterne
Klappentext:  3/5 Sterne













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