Samstag, 13. September 2014

[Rezension] Drachenspucke von Peter Wiegel

Details
Autor: Peter Wiegel
Verlag:
Debras Verlag
Seitanzahl: 248
Erscheinungsdatum: 02.08.2013
Genre: Science Fiction

Klappentext
Das Buch enthält zehn Geschichten aus dem Bereich Science Fiction.

Es geht um Menschen, ihr Leben, ihre Erlebnisse und um Situationen, die es nur in der Vorstellung von Autoren der Science Fiction gibt.

In der Regel hält man die Inhalte solcher Geschichten für unmöglich, überhaupt nicht real und undenkbar. Trotzdem weiß man, dass man beim ähnlichen Inhalt sehr alter Bücher des Science Fiction genau so dachte und heute feststellen muss, dass heutige Technik daraus Realität werden ließ. 


Die ersten zwei Sätze
Drachenspucke? Was bedeutet Drachenspucke? Sind Sie schon einmal von einem Drachen angespuckt worden?

Meine Meinung
Schreibstil und Aufbau
Das Buch besteht aus 248 Seiten, wobei die Schrift relativ groß ist.
Die Wortwahl ist einfach, bis auf die vielen technischen Wörter, die oftmals vorkommen.
Unterteilt ist das Buch in "das Vorwort" und zehn verschiedene Kurzgeschichten, die alle eine unterschiedliche länge haben.
Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil. Die Sätze sind gut zu lesen und meistens nicht zu lange.

Spannung
Der Autor begann meistens damit eine Geschichte zu erzählen, der plötzlich ein herber Schicksalsschlag folgte. Meistens erzählte er dann nicht, in welcher Situation sich die Person gerade befindet, sodass man als Leser selbst mit raten musste, um was es geht. Dadurch wurde etwas Spannung aufgebaut. Leider ging viel Spannung durch die ähnlichen Geschichten und der zum teils Langatmigkeit verloren.

Charaktere
In jeder Geschichte kamen andere Personen vor, die ihre Geschichte erzählen. Daher möchte ich hier an der Stelle nichts vorwegnehmen, da eine Charaktervorstellung zu viel vom Inhalt wegnehmen würde. ;)

Mein Fazit
Ich lese gerne Kurzgeschichten, da sie Mal etwas anderes hingegen normalen Büchern darstellen und deshalb hatte ich mich für das Buch bei Lovelybooks beworben.
Das Buch ließ sich zum Teil gut lesen. Die Sprache an sich ging relativ gut. Aber es kamen viele Fachbegriffe vor, die ich zum Teil nicht wirklich verstanden habe.
Es gab gute und es gab weniger gute Geschichten. Manche ließen sich gut lesen und waren spannend, wohingegen andere den vorigen sehr glichen und daher an Spannung verloren hatten. Hinzukam, dass sie zum Teil doch ziemlich langatmig waren.
An manchen Stellen hatten die Geschichten mich auch verwirrt. Ich hatte plötzlich keinen Durchblick mehr, um was es eigentlich genau geht.
An sich finde ich die Geschichten eine gute Idee. Der Autor bringt den Leser in eine Welt, die vielleicht unsere Zukunft sein könnte, aber uns dennoch auch Angst machen kann.
Auch regen sie zum Teil zum Nachdenken an, was technische Dinge, wie z.B. Roboter mit uns anstellen könnten.

Was ich am Ende noch anregen möchte ist, dass ich leider auch viele Wortfehler, wie z.B. doppelte Wörter in einem Satz gefunden hatte. Ich konnte auch nirgends wo einen Hinweis darauf finden, dass es sich hierbei um ein unkorrigiertes Exemplar handelt. 
Daran sollte auf jeden Fall noch gearbeitet werden!

Ich finde jedoch, dass man wirklich Science-Fiction gerne haben muss, um die Bücher zu mögen. Deshalb glaube ich auch, dass ich der falsche Ansprechpartner für das Buch bin.
Deshalb ist meine Bewertung wie folgt:

Meine Bewertung
Cover         :  3/5 Sterne
Schreibstil  :  4/5 Sterne
Spannung   :  2/5 Sterne
Humor        :  2/5 Sterne
Charaktere  :  4/5 Sterne
Inhalt          :  3/5 Sterne
Klappentext:  4/5 Sterne





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