Samstag, 20. September 2014

[Rezension] Auslöschung von Jeff VanderMeer

Auslöschung - Jeff VanderMeerDetails
Titel: Auslöschung
Autor: Jeff VanderMeer
Verlag:
Kunstmann
Seitanzahl: 234
Erscheinungsdatum: 10.09.2014
Genre: Science Fiction

Klappentext
Seit ein mysteriöses 'Ereignis' vor mehr als dreißig Jahren das Gebiet erschütterte, ist Area X von einer unsichtbaren Grenze umgeben. Niemand weiß genau, was dahinter geschieht, aber es gibt Gerüchte von einer sich verändernden und die Reste der menschlichen Zivilisation überwuchernden Natur, einer Natur, die ebenso makellos und bezaubernd wie verstörend und bedrohlich ist. Zuständig für das Gebiet ist eine geheime Regierungsorganisation, die sich 'Southern Reach' nennt und den Auftrag hat, herauszufinden, was hinter der Grenze geschieht.


Inhalt auf dem Umschlag des Buches
Seit ein mysteriöses 'Ereignis' vor mehr als dreißig Jahren das Gebiet erschütterte, ist Area X von einer unsichtbaren Grenze umgeben. Niemand weiß genau, was dahinter geschieht, aber es gibt Gerüchte von einer sich verändernden und die Reste der menschlichen Zivilisation überwuchernden Natur, einer Natur, die ebenso makellos und bezaubernd wie verstörend und bedrohlich ist. Zuständig für das Gebiet ist eine geheime Regierungsorganisation, die sich 'Southern Reach' nennt und den Auftrag hat, herauszufinden, was hinter der Grenze geschieht. Aber keine der Expeditionen, die 'Southern Reach' in das Gebiet entsandte, um Erklärungen für das Unerklärbare zu finden, hatte bisher Erfolg. Die meisten der Expeditionen endeten in Katastrophen, bei denen letztlich alle Mitglieder ums Leben kamen, und die Zeit, um Antworten zu finden, wird knapp, denn Area X scheint sich immer schneller auszudehnen. "Auslöschung" ist der Bericht über die zwölfte Expedition. Sie besteht aus vier Frauen: einer Anthropologin, einer Landvermesserin, einer Psychologin und einer Biologin. Ihre Aufgabe ist es, die Geheimnisse von Area X zu entschlüsseln, das Gebiet zu kartographieren, Flora und Fauna zu katalogisieren, ihre Beobachtungen in Tagebüchern zu dokumentieren, vor allem aber sich nicht von Area X kontaminieren zu lassen. Doch es sind die Geheimnisse, die sie mit über die Grenze gebracht haben, die alles verändern werden … Ein fesselnder, fantastischer Roman über eine unheimliche Welt und die Fremdheit in uns. Ein Roman von der Kraft eines Mythos.

Die ersten zwei Sätze
Der Turm, der da nicht hätte sein dürfen, bohrte sich an einer Stelle in die Erde, wo der dunkle Kiefernwald in Sumpf und Schilfrohr und die sich anschließenden Salzmarschen mit den windzerzausten Bäumen übergeht. Hinter den Salzmarschen und natürlich entstandenen Kanälen liegt das Meer, und ein bisschen weiter die Küste hinauf ein verlassener Leuchtturm.

Meine Meinung
Aufbau und Schreibstil
Das Buch ist in fünf große Kapitel unterteilt, wobei jedes seinen eigenen großen Titel hat und in kleinere Abschnitte gegliedert ist (durch Leuchtturm-Platzhalter).
Es ist leicht und verständlich zu lesen.
Der Autor hat als Erzählperspektive die Ich-Form gewählt.

Spannung
Das Buch ist ziemlich detailliert beschrieben. Das heißt, der Leser erfährt viel über die Umgebung und den Gefühlen der Protagonistin. Immer wieder kommt es zu Handlungswechseln, wo die Protagonistin von ihrer aktuellen Situation abweicht und in Erinnerungen schwelgt. Dadurch ist der Leser angeregt, sich Gedanken zu machen. Des Weiteren muss der Protagonistin vertraut werden, dass sie alles so erzählt, wie es auch tatsächlich statt findet.

Charakter
Zwar treffen wir in diesem Buch auf mehrere Menschen, aber so schnell wie wir sie am Anfang kennenglernt haben, verlassen uns viele von ihnen auch wieder. In diesem Buch werden Namen als unnötig beschrieben. Viel mehr werden die Charaktere bei ihrem Beruf genannt. So treffen wir auf eine Psychologin, eine Vermesserin, eine Anthropologin und auf eine Biologin, die unsere Protagonist darstellt. Auch wie alt die Biologin ist, erfahren wir nicht. Einzig und allein merkt man beim lesen, dass sie mutig und neugierig ist, das Geheimnis von Area X und ihres Mannes zu lösen...

Mein Fazit
Zirka in der Mitte des Buches ist mir dann aufgefallen, dass es sich hierbei nicht um ein normales Buch handelt, sondern um einen Bericht. Einen Bericht in Form eines Tagebuches, welches auch im Buch eine wichtige Rolle spielt (aber lest selbst ;) ).
Am Anfang fand ich das Cover sehr trostlos. Dunkel, ein paar Pflanzen und ein großer Frosch auf der Mitte. Als ich nachts mein Licht ausgeschaltet hatte, fiel mir aber auf, dass der Titel "Auslöschung" zu leuchten begonnen hatte. Das gibt dem Cover das gewisse etwas, da das Leuchten sehr gut zum Inhalt passt.
Die Geschichte fand ich ebenfalls sehr interessant und auch sehr interessant geschrieben. Ich könnte mir keine bessere Erzählperspektive vorstellen, als die des Ich-Erzählers. So erleben wir alle Gefühle, die die Biologin während ihrer Mission erfährt, hautnah mit und müssen uns auf ihre Sicht verlassen, wodurch auch wir als Leser sehr eingeschränkt sind. Was passiert als nächstes? Was sind das für komische Wesen? Und was wurde aus den verschollenen Menschen? waren nur einige der Fragen, die ich mir während dem lesen gestellt hatte. 
Den einzigen Kritikpunkt, wodurch ich einen Stern abgezogen habe, ist das manchmal sich eine Stelle ziemlich in die länge gezogen hatte. Aber ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Reihe 
Auslöschung
Autorität (Januar 2015)
Akzeptanz (März 2015)

Meine Bewertung

Cover         :  4/5 Sterne
Schreibstil  :  4/5 Sterne

Spannung   :  4/5 Sterne
Humor        :  2/5 Sterne
Charaktere  :  3/5 Sterne
Inhalt          :  4/5 Sterne
Klappentext:  5/5 Sterne





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